Eine Erfolgsgeschichte:
Die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland

 

 

Nordrhein-Westfalen hat eine lange Erfahrung und einen guten Ruf im Austausch mit Israel. Es wäre falsch, sich auf den Erfolgen nur auszuruhen, die Kontakte und der Austausch auf allen Ebenen sollten weiter ausgebaut werden.

 

  • Freundschaften - Partnerschaften - Kontakte
    Die Partnerschaften und Freundschaften sind sehr lebendig.
    Zurzeit gibt es ca. 40 Schulpartnerschaften, 28 Städtepartnerschaften und eine Vielzahl anderer Beziehungen von Verbänden und Einrichtungen, die sich den Austausch zur Aufgabe und zum Ziel gemacht haben.
  • Lehrerfortbildung
    Bereits seit 1998 gibt es Programme zur Lehrerfortbildung, die das Land Nordrhein-Westfalen mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem durchführt.
    Der Erfolg des Lehrer-Fortbildungsprogramms bewirkte, dass mittlerweile auch andere nordrhein-westfälische Gruppen die Gedenkstätte Yad Vashem zu Fortbildungszwecken besuchen. Das trägt dazu bei, die Erinnerung an die Shoah, an die singulären Verbrechen des Nazi-Regimes und an das unermessliche Leid des jüdischen Volkes wach zu halten.  2008 führte erstmals eine Gruppe Düsseldorfer Polizisten ein Seminar in Yad Vashem durch. 2009 folgten nordrhein-westfälische Richter und Staatsanwälte.
    • Kurzzeit-Stipendienprogramm
      Hier gibt es eine intensive Zusammenarbeit. Junge israelische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden durch Kurzzeitstipendien unterstützt.

    In jedem Jahr kommen neue Aktivitäten hinzu.

    Die Programme sind sehr unterschiedlich, aber ein Prinzip steht immer oben an: die Begegnung. Die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt. Daher haben die israelische und die nordrhein-westfälische Regierung im Jahr 2008 eine Vereinbarung unterzeichnet, um es noch mehr Menschen zu ermöglichen, Kontakte aufzunehmen und zu pflegen. 

     

    Die in  Dortmund - der Partnerstadt von Netanja - eingerichtete Geschäftsstelle ist ein wichtiges Element bei der Realisierung dieser Pläne.

     

    Dieses Internetportal bietet über die Beziehungen zu Israel hinaus zum Teil auch Informationen zu den Beziehungen nordrhein-westfälischer Einrichtungen zu den Palästinensischen Autonomiegebieten und Jordanien.

    So enthält das Portal Informationen zu bilateralen Begegnungs- und Austauschprojekten zwischen nordrhein-westfälischen Schulen und deren Partnerschulen in den Palästinensischen Autonomiegebieten.

    Mit Blick auf die nordrhein-westfälischen Stipendienprogramme umfasst das Portal zudem Informationen zum Engagement des Landes für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung bei trilateralen Förderprojekten mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Israel, den Palästinensischen Autonomiegebieten und Jordanien sowie zu Stipendien für Studierende aus den Palästinensischen Gebieten und Jordanien.

    Mit der Förderung von vergleichbaren Begegnungs- und Austauschmaßnahmen nicht nur mit Israel, sondern derzeit auch mit Partnern in den Palästinensischen Autonomiegebieten und Jordanien unterstreicht das Land seine freundschaftlichen Beziehungen zum gesamten Nahen Osten und verbindet speziell mit Blick auf trilaterale Projekte auch die Hoffnung, durch die Förderung des gegenseitigen Kennenlernens und Verstehens einen eigenen Beitrag zum friedvollen Zusammenleben im Nahen Osten zu leisten.

    Hiermit und mit der Dokumentation dieser Partnerschaften auf der Seite www.nrwisrael.de werden keinerlei Aussagen mit Blick auf den völkerrechtlichen Status der palästinensischen Autonomiegebiete oder künftige Grenzen zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten getroffen.

    In Kooperation mit