Veranstaltungen

22.05.2019
Israeltag 2019
Koordination: ILI - I like Israel e.V.
Bundesweit

71 Jahre Staat Israel

Aus Anlass der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 wird seit 2003 in vielen Orten Deutschlands der Israeltag gefeiert.

 

Am und um den 14. Mai wird wieder bundesweit der Israeltag gefeiert! Schirmherren sind wie im vergangenen Jahr S.E. Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland (Grußworte der Schirmherren).

 

Weitere Informationen finden Sie hier

 

Die Israeltage werden auch in diesem Jahr auf der ILI-Homepage und bei Facebook veröffentlicht.
Einen aktuellen Terminkalender finden Sie hier

26.05.2019
„Geschichte – Gewalt – Gewissen“
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Öffentliche Führungen

Am letzten Sonntag im Monat, jeweils 15 Uhr

Nächste Führungen am 31.März 2019 | 28. April 2019 | 26. Mai 2019 | 30. Juni 2019

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der neuen Dauerausstellung "Geschichte – Gewalt – Gewissen" mitgearbeitet haben, führen durch die Ausstellung. 

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Diese erzählt in Anlehnung an die Hausgeschichte von den Verbrechen der Ordnungspolizei im Zweiten Weltkrieg und Versuchen der Aufarbeitung in der Nachkriegszeit: Thematisiert werden die enorme Dimension der Beteiligung der uniformierten Polizei am Zweiten Weltkrieg und an den Genoziden gegenüber Juden sowie Sinti und Roma, die öffentliche und personelle Entnazifizierung und Kontinuitäten nach 1945, die juristische Aufarbeitung des NS-Unrechts sowie der bürokratische Versuch einer „Wiedergutmachung“ der Bundesrepublik gegenüber ehemals Verfolgten.

Der Eintritt ist frei - Spenden erwünscht, Dauer ca. 1 Stunde

26.05.2019
Konzert: Junges Blasorchester Burscheid
ALTE SYNAGOGE
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen

Beginn: 17:00 Uhr

Konzert: Junges Blasorchester Burscheid

Das diesjährige Programm des Jungen Orchesters erinnert an den Zweiten Weltkrieg und die Schoah, den Massenmord an den europäischen Juden. Gespielt werden Stücke jüdischer Komponisten, jüdische Klezmer Musik sowie Melodien aus Filmen jüdischer Themen. Die Klezmer–Musik ist fast nur mündlich überliefert worden und verlor mit der zunehmenden Säkularisierung der osteuropäischen Juden bis zum Ersten Weltkrieg an Bedeutung. Jüdische Kultur wurde in der Sowjetunion unterdrückt. Sie hielt sich nur im Polen der Zwischenkriegszeit (1920-1939) und vereinzelt in den Ländern der Emigration wie den U.S.A. oder in Südamerika. Anläßlich seiner jährlichen Orchester- Reise hatte das Junge Orchester im April 2018 in diesem Zusammenhang das Konzentrationslager Buchenwald besucht, um sich mit der schwierigen Thematik der Schoah auseinander zu setzen.

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Als spezielle Gäste werden der Dirigent Simon Roloff und seine Duopartnerin Greta Schaller zwei Klezmer-Stücke vortragen.

 

Die Orchesterschule Burscheid e.V. wurde 2010 durch das Blasorchester „Orchesterverein Hilgen 1912 e.V.“ gegründet. Schon im darauffolgendem Jahr, im September 2011 wurde das „Junge Orchester“ als Nachwuchsorchester für den Orchesterverein ins Leben gerufen. Das Junge Orchester hat bereits an mehreren Wettbewerben teilgenommen, u.a. dem Internationalen Blasorchesterwettbewerb in Riva del Garda (Italien). Beim Bundeswehr-Wettbewerb in Heide (Schleswig-Holstein) erspielte sich das Orchester den 2. Preis.

 

Simon Roloff, in Bielefeld geboren, erhielt schon früh seine erste musikalische Ausbildung auf dem Klavier. Ab seinem zehnten Lebensjahr lernte er neben Klavier auch Schlagzeug an der Musik- und Kunstschule Bielefeld. 2008 beendete er erfolgreich sein Zweitstudium im Bereich der Instrumentalpädagogik für Schlagzeug und unterrichtete in diesem Fach zunächst an der Musikschule Sankt Augustin, seit 2010 an der Orchesterschule Burscheid e.V.. Seit 2008 ist er Erster Schlagzeuger der Bergischen Symphoniker. Neben seiner Tätigkeit als Orchesterschlagzeuger, konzertiert er auch in Kammermusikensembles,wie als Pianist bei den „SalonSolisten“ der Bergischen Symphoniker oder mit dem Marimbaphon und seiner Duopartnerin GretaSchaller (Saxophon). Er lebt in Essen. Simon Roloff übernahm im September 2017 die Leitung des Orchesters.

26.05.2019
Jerusalems Gesänge
Jüdischer Nationalfonds e.V.
Keren Kayemeth LeIsrael
Kaiserstr. 28
40479 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Synagogen-Gemeinde Köln
Roonstr. 50, 50674 Köln

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt: Spenden erbeten für den Märtyrer Wald

Jerusalems Gesänge - Benefizkonzert

Zugunsten des Märtyrer-Waldes in den Hügeln von Jerusalem veranstaltet der Jüdische Nationalfond gemeinsam mit der Synagogen-Gemeinde Köln und der Mizrahi-Tefahot Bank ein Konzert mit der bekannten Sängerin Shuly Nathan, dem Pianisten Tal Strauss, dem Israel Voices Choir unter der Leitung von Yaankale Rotner, dem jungen Sänger Amit Stark und dem Kantor Yoni Rose.

 

Das Plakat zum Konzert finden Sie hier

Anmeldung unter event@sgk.de oder bei Tal Kaizman (0160-93778778).

28.05.2019
Eve Harris: Die Hochzeit der Chani Kaufman
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 18:00 Uhr

Eve Harris: Die Hochzeit der Chani Kaufman

Literaturkreis mit Jutta Müller-Trapet

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Der Literaturkreis unter der Leitung von Carola Flörsheim und Jutta Müller-Trapet spricht über das freche und anrührende Debüt von Eve Harris. Sie haben sich dreimal gesehen, sie haben sich noch nie berührt, aber sie werden heiraten: die neunzehnjährige Chani Kaufman und der angehende Rabbiner Baruch Levy. Doch wie geht Ehe, wie geht Glück? Eine fast unmögliche Liebesgeschichte in einer Welt voller Regeln und Rituale.

28.05.2019
Podiumsdiskussion: „Zeichen setzen. Eine kulturelle Debatte zum jüdischen Leben in Köln“
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenar­beit e.V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Wallraf-Richartz-Museum
Obenmarspforten 40, 50667 Köln

Beginn: 19:30 Uhr | Eintritt frei

Podiumsdiskussion: „Zeichen setzen. Eine kulturelle Debatte zum jüdischen Leben in Köln“

Es diskutieren unter anderen Abraham Lehrer für die jüdische Gemeinde Köln und Verein 321, Prof. Dr. Jürgen Wilhelm für die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Dr. Thomas Otten für MiQua. Moderator: Dr. Michael Köhler, WDR.

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2019 feiert die Offenbach Gesellschaft e.V. gemeinsam mit der Stadt Köln den 200. Geburtstag des Kölner Komponisten Jacques Offenbach. Neben zahlreichen Veranstaltungen in den Sparten Musik, Theater, Tanz, Kunst und Literatur findet in der Reihe „Offenbach-Gespräche“ diese Diskussionsveranstaltung zum Thema: „Zeichen setzen. Eine kulturelle Debatte zum jüdischen Leben in Köln“ statt.

 

Das Judentum und die Stadt Köln sind seit Jahrhunderten miteinander verbunden. Um zu erfahren, welche Besonderheiten sich dahinter verbergen, richtet sich diese Diskussion nach dem langen Miteinander von Juden und Christen in Köln (gestern, heute, morgen) — auch auf das archäologische Gedächtnis der Stadt Köln. Das Gespräch bietet einen Ausblick auf das MiQua 2021, den Verein 321: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland sowie die Machsor-Ausstellung des MiQua im Wallraf-Richartz-Museum und natürlich die Familie Offenbach.

 

Weitere Informationen unter: https://www.yeswecancan.koeln/veranstaltungen.

 

Eine Kooperationsveranstaltung der Kölner Offenbach-Gesellschaft, MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, des WDR3 und der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

02.06.2019
"Rund um die Villa"
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 14:00 Uhr | Gebühr: 5€
Anmeldung nicht erforderlich

Treff- und Endpunkt jeweils am Geschichtsort Villa ten Hompel, Dauer ca. 1,5 Stunden

Stadtteilführung "Rund um die Villa"

Aufgesucht werden sowohl viele ehemalige NS-Dienststellen von Partei und Staat als auch Orte der Verfolgung und von Gegnern des NS-Regimes.

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Wer authentische Spuren aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs fi nden möchte, muss hierfür nicht in Museen nach Berlin oder München reisen, schon bei einem Spaziergang vor der eigenen Haustür lassen sich diese fi nden. Vom Ausgangspunkt, der Villa ten Hompel, sollen bekannte und weniger bekannte Orte im Erpho- und Mauritzviertel aufgesucht werden. Diese Orte haben nicht nur eine räumliche Nähe, sondern die dortigen Institutionen und Menschen stan-den in einer engen, nicht selten schicksalhaften Verbindung zu- und gegeneinander.

06.06.2019
Forum am Donnerstag
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 19:00 Uhr

Forum am Donnerstag - Adolf Hitler

Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer: „Er ist noch da“ – wie schreibe ich eine kompakte zeitgemäße Hitler-Biografie?

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Bis heute geht von Hitler und seiner charismatischen Herrschaft eine widrige Faszination aus. Werke über zentrale Fragen seiner Herrschaft füllen ganze Bibliotheken. In dieser neuen, schlanken politischen Biografie fasst Hans-Ulrich Thamer unseren aktuellen Wissensstand prägnant zusammen und arbeitet insbesondere den Zusammenhang von Inszenierung und Macht sowie von Konsens und Gewalt heraus.


Der renommierte NS-Fachmann zeigt klar und verständlich, wie der Führerkult und eine politisch geschickte Reaktion auf soziale Erwartungen der Gesellschaft zur Basis von Hitlers Politik werden. Beides zusammen erlaubt ihm, die Maske des Volkskanzlers zu tragen, eine einzigartige Machtfülle zu erlangen und einen singulären Vernichtungsfeldzug gegen innere und äußere, ideologisch defi nierte Feinde zu führen – eine zeitlos aktuelle Gefahr.

Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer lehrte bis zu seiner Emeritierung Neuere und Neueste Geschichte an der WWU Münster. Er hat mit „Verführung und Gewalt“ ein Standardwerk für die Zeit des Nationalsozialismus vorgelegt. Thamer ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Villa ten Hompel.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammen-arbeit Münster e.V. und dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

 

06.06.2019
"Marlenes Bilder". Das Vermächtnis eines Häftlings
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50, Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

"Marlenes Bilder". Das Vermächtnis eines Häftlings

Mit Dr. Hans-Jürgen Zacher (Werl)   -   Lesung und Musik

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Dies ist die Geschichte des in Dortmund geborenen Dr. Heinz-Dietrich Feldheim jüdischer Herkunft. Nach dem Abitur in der Oberrealschule studierte er in München. Als Gegner der Nazis traf er sich mit anderen Nazigegnern in einem Hinterzimmer einer Buchhandlung in München. Ein von ihm getippter Brief gegen Hitler wurde ihm zum Verhängnis. Er wurde 1936 verhaftet, verbrachte einige Tage in der Steinwache und wurde anschließend in das Konzentrationslager Dachau überführt. Fast 14 Monate war Feldheim im Isolier- und Dunkelbunker in Dachau.


Fast 60 Jahre später, im Alter von 86 Jahren erzählt er dem Autor von seinem Leben und die Geschichte mit Marlene Dietrich. Kurz vor Drucklegung des Buches wurden auf einem signierten Foto von Marlene Dietrich, persönliche Zeilen der Künstlerin entdeckt, die ein großes Mitgefühl und Interesse an Feldheims Schicksal verdeutlichen.

 

Der Referent H.-J. Zacher, Dr. phil., geb. 1950 in Hamm. Studium in Dortmund, hat sein berufliches Schaffen dem christlich-jüdischen Dialog gewidmet. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Verdienstorden des Landes NRW, geben seinem andauernden Engagement Ausdruck. Einen besonderen Stellenwert hat seine gute Zusammenarbeit mit jungen Menschen (Schüler-Projektarbeiten). Nach seinem überaus erfolgreichen Buch "Vern- ich suchte einen Zeitzeugen und fand einen Freund", hat er erneut eine sehr bewegende Geschichte aufgeschrieben.

 

In Kooperation:  Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

16.06.2019
Offene Führung
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 14:30 Uhr bzw. 19:00 Uhr

Eintritt und Führung: 5,00 €, ermäßigt 2,50 € pro Person

Offene Führung mit Reinildis Hartman, Hanne Eisenbach, Vincenzo Velella


Interessierten Besucherinnen und Besuchern bietet das Jüdische Museum Westfalen immer wieder offene Führungen an. An diesen Tagen kann man die neue Dauerausstellung „L` Chaim! Auf das Leben!“ im Rahmen einer Überblicksführung kennenlernen.

Dienstag, 5. März 2019 - 19:00 Uhr, Sonntag, 17. März 2019 - 14:30 Uhr, Mittwoch, 8. Mai 2019 - 19:00 Uhr, Sonntag, 12. Mai 2019 - 14:30 Uhr, Sonntag, 16. Juni 2019 - 14:30 Uhr

18.06.2019
Blau-Weiße Geschichten – Das Gegenteil von Projektion
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr

Blau-Weiße Geschichten – Das Gegenteil von Projektion

Mit Oliver Vrankovic, Journalist

 

Oliver Vrankovic erzählt vom Alltag in Israel und erklärt, warum alle Projektionen, die Israel widerspruchsfrei erklären möchten, fehlgehen. Ein Vortrag über die Identitätssuche einer multireligiösen, multiethnischen und multikulturellen Gesellschaft, in der vielfältige Integrations- und Desintegrationsprozesse gleichzeitig ablaufen.

Gemeinsam mit DIG

19.06.2019
Gespräch: „Holocaust und Intergenerationalität – Dialog zwischen Opfer- und Täternachkommen“
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenar­beit e.V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät
Raum H121
Gronewaldstr. 2, 50931 Köln

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt: frei

Gespräch: „Holocaust und Intergenerationalität – Dialog zwischen Opfer- und Täternachkommen“

Herr Peter Pogany-Wnendt und Frau Erda Siebert beschreiben in ihrem Dialog den persönlichen Transformationsprozess als Nachkommen von Überlebenden und Tätern. Sie gehören beide dem „Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust“ ( http://www.pakh.de ) an und sind Psychotherapeuten.

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Während der Nationalsozialismus inzwischen relativ gut erforscht ist, herrscht bezüglich der eigenen Familiengeschichte zwischen den Jahren 1933 und 1945 oft große Unwissenheit. Der Zugang zur Vergangenheit und insbesondere zur Shoah bleibt, außer unter den Opfern, meistens abstrakt und wird selten persönlich. Das kollektive Schweigen über die eigenen Verstrickungen, möglicherweise die eigene Täterschaft in jenen Jahren, setzt sich so bis heute fort. Aber auch das Schweigen derer, deren Leid zu furchtbar war, um es noch aussprechen zu können, und auch das Verschweigen jener, die in der Familie als Nestbeschmutzer*innen galten.

Die Veranstaltung dient der Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus. Diese Beschäftigung wird, auch heute noch, häufig von inneren wie innerfamiliären Konflikten begleitet. Doch nicht nur die Integration der oft starken und widersprüchlichen Gefühle und die familiären Konflikte gestalten sich schwierig, sondern auch die Auseinandersetzung zwischen Täter- und Opfernachkommen.

Eine Veranstaltungsreihe der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zum Thema „Familiengeschichte im Nationalsozialismus“ im Rahmen des Projekts „Jederzeit wieder! – Gemeinsam gegen Antisemitismus“ in Kooperation mit StAVV (Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät).

Flyer Veranstaltungsreihe Familiengeschichte Nationalsozialismus

25.06.2019
Beit Olam oder der gute Ort
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

25. und 26. Juni 2019 jeweils 10.00 bis 15.00 Uhr

Nordfriedhof, Ulmenstr. 236 (gegenüber vom Großmarkt)

Beit Olam oder der gute Ort

Gartenarbeiten auf jüdischen Friedhof

 

Jüdische Friedhöfe sind für die Ewigkeit angelegt. Unsere Gesellschaft kümmert sich um die Gräber aus den frühen Jahren. Wir arbeiten mit Unterstützung der Friedhofsgärtner und laden ein, sich daran zu beteiligen. Bitte melden Sie sich zur Mitarbeit an und bringen Sie, falls vorhanden, Arbeitsgeräte sowie einen Imbiss für mittags mit.

27.06.2019
Vortrag: „Der Vergangenheit auf der Spur – Praxistipps zur eigenen Familienrecherche“
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenar­beit e.V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät
Raum H121
Gronewaldstr. 2, 50931 Köln

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt: frei

Vortrag: „Der Vergangenheit auf der Spur – Praxistipps zur eigenen Familienrecherche“

Dozent: Dr. Reimer Möller - Leiter des Archivs der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. hier

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Während der Nationalsozialismus inzwischen relativ gut erforscht ist, herrscht bezüglich der eigenen Familiengeschichte zwischen den Jahren 1933 und 1945 oft große Unwissenheit. Der Zugang zur Vergangenheit und insbesondere zur Shoah bleibt, außer unter den Opfern, meistens abstrakt und wird selten persönlich. Das kollektive Schweigen über die eigenen Verstrickungen, möglicherweise die eigene Täterschaft in jenen Jahren, setzt sich so bis heute fort. Aber auch das Schweigen derer, deren Leid zu furchtbar war, um es noch aussprechen zu können, und auch das Verschweigen jener, die in der Familie als Nestbeschmutzer*innen galten.

 

Wer seine Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus in Erfahrung bringen möchte, hat oft Schwierigkeiten, einen guten Ansatzpunkt zu finden, von dem seine Recherchen ausgehen können. Der Vortrag beschäftigt sich daher mit den Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer solchen Suche und beantwortet die Frage, was mögliche erste Schritte sein könnten. Dies schließt auch Informationen darüber ein, welche Archive es gibt, wie man sie nutzt, welche Informationen man dafür benötigt und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Eine Veranstaltungsreihe der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zum Thema „Familiengeschichte im Nationalsozialismus“ im Rahmen des Projekts „Jederzeit wieder! – Gemeinsam gegen Antisemitismus“ in Kooperation mit StAVV (Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät).

 

Flyer Veranstaltungsreihe Familiengeschichte Nationalsozialismus

02.07.2019
»Looking for a final start« – die amerikanischen Gedichte von Rose Ausländer
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstr. 90,Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr

»Looking for a final start« – die amerikanischen Gedichte von Rose Ausländer

Cornelia Schönwald, Rezitation (englisch)  -  Helmut Braun, Rezitation (deutsch)

 

Die Lesung stellt die Gedichte der Jahre 1948 bis 1956 vor. Helmut Braun erzählt vom englischen Schreiben Rose Ausländers, ihren Freundschaften mit amerikanischen DichterInnen und von den ersten Erfolgen der Poetin in amerikanischen Literaturzeitschriften und im Rundfunk.

 

Gemeinsam mit GHH, Helmut Braun und Rose-Ausländer-Gesellschaft

03.07.2019
Eine szenische Lesung
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 19:30 Uhr

Die Konferenz von Évian im Juli 1938 – – eine szenische Lesung

Im Sommer 1938 hatten die Regierungen in nahezu allen Ländern der Welt die sich zuspitzende Bedrohung der Juden im Deutschen Reich wahrgenommen. Durch die steigenden Flüchtlingszahlen sahen sie sich vor die moralische Herausforderung gestellt, eine humane Lösung für die bedrängten Juden zu finden. Auf einer internationalen Konferenz vom 6. bis 15. Juli in Évian-les-Bains am Genfer See diskutierten Vertreter von 32 Staaten darüber– mit größtenteils niederschmetternden Ergebnissen und mörderischen Folgen.
Das Thema ist aktuell: Auch heute ist die Frage, wie Flüchtlingen zu helfen ist, eine große politische und moralische Herausforderung. Studierende der Bergischen Universität Wuppertal (Historisches Seminar) haben sich unter Leitung von Dr. Ulrike Schrader mit dem Thema befasst und daraus eine szenische Lesung entwickelt.

03.07.2019
Eine Stadt - Zwei Stadtteile - Drei Religionen
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Treffpunkt: Kirche St. Adolfus
Kaiserswerther Str. 60, Düsseldorf

16:00 Uhr

Eine Stadt - Zwei Stadtteile - Drei Religionen

Rundgang in Pempelfort und Derendorf
Mit Dirk Sauerborn, Polizei Düsseldorf

 

Eine Synagoge, eine Kirche, eine Moschee – drei unterschiedliche Gotteshäuser. Es sind Orte für Gebet, Andacht, Besinnung, Spiritualität. Orte für Begegnung und Dialog, die den abrahamitischen Religionen zugehörig sind.

 

Anmeldung in der Geschäftsstelle bis zum 25.6.19  -  Bitte Personalausweis mitbringen

12.07.2019
Liebstes Fräulein Moore - Wonderful Rose
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstr. 90,Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr

Liebstes Fräulein Moore - Wonderful Rose

Finissage zur Ausstellung

 

Mit Helmut Braun und Studierenden der Heinrich Heine-Universität

 

1956 kehrt Rose Ausländer in ihre deutsche Muttersprache als Dichtersprache zurück. Ihr gelingen meisterhafte Gedichte, in denen sie nahtlos an ihre amerikanische Lyrik anknüpft. Gelesen werden Gedichte, Beispiele aus dem Briefwechsel mit Moore und Dokumente von der New York Writers Konferenz, die zum Ort des Sprachwechsels wurde. Die Lesung wird von Musik aus den 1950er-Jahren begleitet.

 

Gemeinsam mit GHH, Helmut Braun und Rose-Ausländer-Gesellschaft

19.11.2019
Die jüdische Frau in der Weimarer Republik
ALTE SYNAGOGE
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen

Beginn: 19:00 Uhr

Die jüdische Frau in der Weimarer Republik

Vortrag von Prof. Dr. Miriam Rürup, Hamburg

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Jüdische Frauen hatten schon im Mittelalter eine selbständige Stellung als Geschäftsfrauen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert beteiligten sie sich an der entstehenden Frauenbewegung in Deutschland. Frau Rürup wird besonders die Situation jüdischer Frauen in der Weimarer Republik behandeln. Kam es zu Neuaufbrüchen? Wie wirkte sich das neue Frauenstimmrecht der Weimarer Reichsverfassung auf die jüdischen Gemeinden aus? Wie gestaltete sich das Verhältnis von Mann und Frau in den jüdischen Jugendbewegungen der 1920er Jahre? Welche spezifischen Probleme ging der Jüdische Frauenbund Deutschland an? Frau Rürup ist eine international renommierte Forscherin auf dem Gebiet der Geschlechtergeschichte.

 

Miriam Rürup hat die Leitung des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg im Jahr 2012 übernommen. Zuvor war sie von 2010 an als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Washington. Vor ihrem Wechsel in die USA war sie Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen bei Prof. Dr. Bernd Weisbrod. Ihre Forschungsinteressen umfassen die deutsch-jüdische Geschichte, Zeitgeschichte, Geschichte des Nationalsozialismus sowie der Gedenkpolitik, Geschlechtergeschichte sowie aus dem Umfeld ihrer Habilitation vor allem die Geschichte von Migration, Staatsbürgerschaft und Staatenlosigkeit.

 

Sie hat Geschichte, Soziologie und Europäische Ethnologie in Göttingen, Tel Aviv und Berlin studiert und wurde im Jahr 2006 an der TU Berlin promoviert. Diese Arbeit ist erschienen unter dem Titel Ehrensache: Jüdische Studentenverbindungen an deutschen Universitäten (1886-1937) in der Reihe des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Göttingen: Wallstein, 2008). Darüber hinaus ist sie Herausgeberin des Bandes zu Praktiken der Differenz: Diasporakulturen in der Zeitgeschichte (Göttingen: Wallstein, 2009) und Gewalt und Gesellschaft. Klassiker modernen Denkens neu gelesen (Göttingen: Wallstein, 2011). Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschriften „Aschkenas“ und WerkstattGeschichte sowie Fachredakteurin für Jüdische Geschichte beim Internet-Portal H-Soz-u-Kult. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie u.a. tätig in der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin, dem Simon Dubnow Institut in Leipzig und dem Franz Rosenzweig Center an der Hebräischen Universität in Jerusalem.

In Kooperation mit