Ausstellungen

abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Landgericht
Werdener Str. 1, Düsseldorf

abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten

Die Ausstellung ist vom 23. Januar bis zum 27. Februar 2020 zu sehen.

Über die Jahre hat der Berliner Sammler Wolfgang Haney fast 1.000 antisemitische Postkarten zusammengetragen, von denen eine Auswahl in der Wanderausstellung „abgestempelt“ dokumentiert ist. Die meisten stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Sie sind als historische Quellen zu verstehen, die als Gebrauchsgegenstände einen unmittelbaren Blick in die Welt des Alltags, geprägt durch Vorurteile und Diskriminierungen, ermöglichen. Die Ausstellung will über Motive und Bildsprachen aufklären, damit diskriminierende Etikettierungen erkannt werden können. Plakat in Großformat: download

Gemeinsam mit ASG-Bildungsforum, Jüdischer Gemeinde und Mahn- und Gedenkstätte

10.08.2019
Im Niemandsland. Die Abschiebung der polnischen Juden aus Düsseldorf 1938
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte
Mühlenstr. 29, 40213 Düsseldorf

Niemandsland. Die Abschiebung der polnischen Juden aus Düsseldorf 1938

Laufzeit der Ausstellung 28. Oktober 2019 bis 15. März 2020

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Die brutale Abschiebung von mehr als 17.000 jüdischen Menschen an die deutsch-polnische Grenze am 28. und 29. Oktober 1938 betraf polnische oder polnischstämmige Familien aus dem ganzen Reich. Die meisten davon lebten seit Jahrzehnten in Deutschland, waren integriert und sprachen Deutsch. Durch einen diplomatischen Konflikt zwischen der NS-Regierung und dem polnischen Staat wurden sie über Nacht aus ihrem Lebensalltag gerissen und ins Grenzland zu Polen deportiert. Die Polen ließen sie nur zögerlich ins Landesinnere. Unter den Abgeschobenen waren 442 Frauen, Männer und Kinder aus Düsseldorf. Die Ausstellung beleuchtet deren kulturellen und biografischen Hintergrund, die Verschleppung durch die Polizei, aber auch das Leben im „Niemandsland“ und die weiteren Lebenswege. Die meisten der aus Düsseldorf deportierten Menschen überlebten die Shoah nicht. Die Abschiebung führte wenige Tage später zu einem weiteren Verbrechen: die Pogromnacht

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Bernt Hahn, Schauspieler, liest aus den Erinnerungen des Düsseldorfer Rabbiners Dr. Max Eschelbacher, der die „Polenaktion“ detailliert geschildert hat.

 

Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte, Förderkreis MuG, Stiftung Gerhard Hauptmann Haus

31.08.2019
NEUE DAUERAUSSTELLUNG
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

L ’ chaim! Auf das Leben!
Jüdisch in Westfalen

Das Jüdische Museum Westfalen eröffnete am 16. Dezember 2018 nach dreijährigen Vorarbeiten und monatelangem Umbau eine neue Dauerausstellung – die dritte in seiner Geschichte!.

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Die neue Ausstellung zeigt die wichtigen Themen, die wir fortführen wollen, jetzt in neuer Gestalt. Und sie berührt zudem neue Aspekte wie jüdische Vielfalt, Ein- und Auswanderung, jüdische Ethik und Jüdisch sein in der Gegenwart. Unsere Darstellungen jüdischer Lebenswege haben wir erweitert und vertieft. Und: Wir setzen neue Techniken und Medien ein.

Auf dem Weg zu dieser Neupräsentation wurde unser Ausstellungsteam von Vielen begleitet, denen wir herzlich danken wollen: finanziellen Förderern, Ratgeber/innen, Leihgeber/innen und vielen anderen.

Wir freuen uns auf die neue Phase der Ausstellungs- und Bildungsarbeit in unserem Haus, die mit diesem Tag beginnt. Und wir sind zuversichtlich, dass der weiterentwickelte Zugang zu unseren Themen neue Sichten eröffnen wird. Wir hoffen auf große Neugier.

Auch wenn unsere Umgestaltung damit noch nicht abgeschlossen ist, gibt dieser Haltepunkt unserer Arbeiten einen guten Grund zum Feiern. Wie schön, dass unser Ausstellungstitel zugleich ein Trinkspruch ist: L’ chaim!

(Foto: Skizze der Essener Gestalter/innen von „Verb“)
In Kooperation mit