Ausstellungen

16.12.2018
NEUE DAUERAUSSTELLUNG
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

L ’ chaim! Auf das Leben!
Jüdisch in Westfalen

Das Jüdische Museum Westfalen eröffnete am 16. Dezember 2018 nach dreijährigen Vorarbeiten und monatelangem Umbau eine neue Dauerausstellung – die dritte in seiner Geschichte!.

weiterlesen...

Die neue Ausstellung zeigt die wichtigen Themen, die wir fortführen wollen, jetzt in neuer Gestalt. Und sie berührt zudem neue Aspekte wie jüdische Vielfalt, Ein- und Auswanderung, jüdische Ethik und Jüdisch sein in der Gegenwart. Unsere Darstellungen jüdischer Lebenswege haben wir erweitert und vertieft. Und: Wir setzen neue Techniken und Medien ein.

Auf dem Weg zu dieser Neupräsentation wurde unser Ausstellungsteam von Vielen begleitet, denen wir herzlich danken wollen: finanziellen Förderern, Ratgeber/innen, Leihgeber/innen und vielen anderen.

Wir freuen uns auf die neue Phase der Ausstellungs- und Bildungsarbeit in unserem Haus, die mit diesem Tag beginnt. Und wir sind zuversichtlich, dass der weiterentwickelte Zugang zu unseren Themen neue Sichten eröffnen wird. Wir hoffen auf große Neugier.

Auch wenn unsere Umgestaltung damit noch nicht abgeschlossen ist, gibt dieser Haltepunkt unserer Arbeiten einen guten Grund zum Feiern. Wie schön, dass unser Ausstellungstitel zugleich ein Trinkspruch ist: L’ chaim!

(Foto: Skizze der Essener Gestalter/innen von „Verb“)
27.01.2019
SONDERAUSSTELLUNG
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastr. 3
44137 Dortmund

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, So: 10-17 Uhr, Do: 10-20 Uhr, Sa: 12 – 17 Uhr

Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Die Ausstellung ist zu sehen vom 27.01.2019 - 07.04.2019

weiterlesen...

Der Chemiekonzern I.G. Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zu dem Konzentrationslager Auschwitz die größte chemische Fabrik in Osteuropa bauen. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa ein. 1942 errichteten der Konzern und die SS das firmeneigene KZ Buna-Monowitz (Auschwitz 3). Tausende kamen durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Unter ihnen befanden sich auch Insassen des Deportationstransports, der am 2. März 1943 Dortmund in Richtung Auschwitz verlassen hatte. Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach.

Führungen für Schulkassen und Gruppen können über die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache gebucht werden. Anmeldung unter 0231 50-25002 (Di-So 10.00 -17.00 Uhr)

 

Öffentliche Führungen: jeweils sonntags, 15.00 -16.00 Uhr, Kosten: 3,00

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von MKK und Gedenkstätte Steinwache in Verbindung mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Ausstellung und Begleitprogramm werden gefördert von Borussia Dortmund und Evonik.

Bau des Kraftwerks für das I.G.-Farbenwerk
Bild: Fritz Bauer Institut
03.02.2019
„Fräulein Rabbiner Jonas“ – 75 Jahre Ordination zur Rabbinerin
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Wechselausstellung
„Fräulein Rabbiner Jonas“ – 75 Jahre Ordination zur Rabbinerin

Die Ausstellung ist vom 3. Februar bis 28. April zu sehen

weiterlesen...

Im Jahr 1992, fast sechs Jahrzehnte nach ihrer Ordination, erfuhr eine breitere Öffentlichkeit, dass die Berlinerin Regina Jonas die erste Rabbinerin der Welt war – und zwar für lange Zeit. Sie studierte an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und wurde im Dezember 1935 ordiniert. 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert und zwei Jahre später in Auschwitz ermordet. Ohne Kenntnis der von Regina Jonas zur Diskussion gestellten Fragen, ob Frauen das rabbinische Amt bekleiden können, wird ab den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA über die Frauenordination diskutiert. Obwohl es heute weltweit mehr als eintausend Rabbinerinnen gibt, bleiben manche der von ihr gestellten Fragen immer noch aktuell.

 

Die zurzeit in Deutschland amtierenden sieben Rabbinerinnen werden in vom Jüdischen Museum Westfalen zusammengestellten Kurzporträts vorgestellt werden. Die Ausstellung ist bis zum 28. April zu sehen.

11.04.2019
Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Ausstellungsort:
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Siegburger Str. 137-139, Düsseldorf

Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute

Ausstellung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr 2019

 

Ausstellungsdauer 25.3. - 11.4.2019, geöffnet: Mo -Fr von 9 - 16 Uhr

weiterlesen...

Die von der Zeitbild-Stiftung konzipierte Ausstellung beleuchtet Fragen zu jüdischem Leben und Judentum in Deutschland. Die Ausstellung zeigt Jugendlichen anhand von Portraittafeln junger Jüdinnen und Juden anschaulich die Vielfalt jüdischer Biografien im 21. Jahrhundert. Die fast 2000-jährige Geschichte der Juden in Deutschland macht deutlich, dass sich die deutsch-jüdische Geschichte nicht auf den Holocaust beschränkt und jüdische Bürger und Bürgerinnen die deutsche Gesellschaft mitprägten und bis heute prägen.

 

Gemeinsam mit der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Düsseldorfer Appell/Respekt und Mut u. dem Projekt „Demokratie -Lernen“

In Kooperation mit