02.02.2012
Ausstellung mit Werken von Gideon Rubin in Köln
Galerie Karsten Greve
Drususgasse 1–5
50667 Köln
Tel.: 0221 / 257 10 12
Die Galerie Karsten Greve Köln widmet dem jungen israelischen Künstler Gideon Rubin seine erste Einzelausstellung in Deutschland.
Die Ausstellung ist noch bis 3. März 2012 zu sehen.
Rubin ist seit seinem Studium in New York und London fasziniert von den Möglichkeiten gegenständlicher Malerei. Porträts waren von Anfang an sein Schwerpunkt, aber seit 2001 hat er diese immer weiter vereinfacht und einen fast minimalistischen Stil entwickelt. Zunächst verschattet, verschwanden die Augen und Gesichtszüge immer weiter bis schließlich anonyme gesichtslose Porträts blieben. Der Verlust der Identität bedeutet jedoch einen Gewinn an Möglichkeiten: Der Betrachter verbindet die Porträtierten mit eigenen Erinnerungen und Vorstellungen, weil verhaltene Gesten, Haltung und Positionen auf ein Déjà-vu zielen. Zudem wird der Blick für den Malprozess, das Medium Malerei geschärft.
Gideon Rubins Arbeiten basieren auf Fotografien, wobei er sowohl auf alte Familienalben, als auch auf Illustrationen in Büchern und Zeitschriften zurückgreift. Anonyme Porträts können ihn ebenso inspirieren wie Celebrities, historische Persönlichkeiten oder Porträts alter Meister. Sein Ziel ist stets ein Bild, das die Andeutung einer Erzählung, die schemenhafte Erinnerung an ein Leben enthält. Teilweise verbinden sich die Bildreihen zu angedeuteten Reflexionen.
Gideon Rubin wurde 1973 in Tel Aviv geboren. Er studierte an der School of Visual Arts in New York und an der Slade School of Fine Arts in London, wo er 2002 seinen Abschluss machte. Rubin wurde bereits in zahlreichen Einzelausstellungen international vorgestellt, zuletzt im Haifa Museum of Art und im Tel-Aviv Museum of Art. Seine Arbeiten sind in Privatsammlungen in London, Hong Kong, New York und Paris vertreten.
Öffnungszeiten:
Di. bis Fr., 10.00 – 18.30 Uhr
Sa.,10.00 – 18.00 Uhr
(Foto© Courtesy Galerie Karsten Greve, Köln; Ausschnitt, Gideon Rubin, White Dog, 2011, Öl auf Leinen, 150 x 125 cm)

29.02.2012
„Endlich wissen wir mehr. Der Antisemitismusbericht 2012 – Ergebnisse und Erkenntnisse“
Multikulturelles Forum e.V.
Münsterstr. 46b
44534 Lünen
Mittwoch, den 29.02.2012, 18:00 Uhr
Rathaus der Stadt Dortmund, Saal Westfalia, Friedensplatz 1, 44122 DO
Vortrag im Rahmen des Projektes „Hallo! Schalom! Selam! Privjet! Gemeinsam gegen Vorurteile.
Der Eintritt ist frei!
Der Antisemitismusbericht 2012 bringt Licht in das bisherige Dunkel der Antisemitismusforschung. Am 23.01.2012 wurde der Bericht der Bundesregierung vorgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er wurde zuvor in einer dreijährigen Arbeit vom unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus erstellt. Das Dokument ist mit 240 Seiten sehr umfangreich und das Themenspektrum vielfältig. Es werden u.a. die Erscheinungsformen des Antisemitismus thematisiert sowie seine Ausprägung im Kontext von Links- und Rechtsextremismus. Ebenso gibt der Bericht Aufschluss über antisemitische Haltungen im Islamismus und den Gebrauch von antisemitischen Stereotypen in deutschen und ausländischen Medien.
Wir möchten Sie sehr herzlich zum Vortrag „Endlich wissen wir mehr. Der Antisemitismusbericht 2012 – Ergebnisse und Erkenntnisse“ einladen. Die Referentin könnte nicht hochkarätiger sein: Dr. Julia Wetzel ist die Koordinatorin des unabhängigen Expertenkreises der Bundesregierung und Wissenschaftlerin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Sie wird Ihnen die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse des Berichtes vorstellen. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion.
Kooperationspartner: Jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund, Bund der alevitischen Jugend, DITIB Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.
Weitere Unterstützer Stadt Dortmund, Auslandsgesellschaft NRW e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V., Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Wir würden uns über Ihr Interesse an diesem wichtigen Thema sehr freuen. Um Anmeldung wird gebeten.
Kontaktperson: Verena Droste, Tel. 02306 30630-22; droste@multikulti-forum.de

01.03.2012
FRIST | Antragstellung zur Förderung von Maßnahmen und Angeboten nach dem KJFP im Haushaltsjahr 2012
Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW
Wichtiger Termin: 1. März 2012
Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW hat abweichend von Ziffer 5.3 der Allgemeinen Regelungen der Richtlinien für die Förderung nach dem Kinder- und Jugendförderplan die Antragsfrist zur Förderung von Maßnahmen und Angeboten nach dem KJFP im Haushaltsjahr 2012 auf den 1. März 2012 festgelegt.
Weitere ausführliche Informationen finden Sie hier
15.03.2012
Schulpartnerschaften mit Israel: Zuschüsse für israelische Schülergruppen und Begleitlehrkräfte
Pädagogischen Austauschdienst
23.03.2012
Fluchtpunkte - Über deutsch-jüdische Literatur
Katholisch-soziale Akademie FRANZ HITZE HAUS
Kardinal-von-Galen-Ring 50
D-48149 Münster
3-tägige Veranstaltung vom 23. bis 25. März 201
- Autoren und Autorinnen der zweiten und dritten Shoah-Generation
- Zur Situation der Literatur nach der Deutschen Wiedervereinigung
- Ein Gegenpart: W.G. Sebald
Die renommierten Professoren Jakob Hessing und Hans Otto Horch, Germanisten aus Jerusalem und Aachen, die sich seit Jahrzehnten mit der deutsch-jüdischen Literatur beschäftigen, geben an diesem Wochenende einen umfassenden Einblick in die gegenwärtige deutsch-jüdische Literatur und führen durch Texte, u.a. von Robert Schindel und Irene Dische, Barbara Honigmann und Maxim Biller, Wladimir Kaminer und Daniel Ganzfried, der auch im Zusammenhang der Affäre um Binjamin Wilkomirskis angeblich jüdische Holocaust-Biographie bekannt wurde. Es soll versucht werden, vielfältige Reaktionen auf eine veränderte Welt sichtbar zu machen, in denen sich neue Existenzformen Ausdruck verschaffen, ohne die Spuren einer tragischen Vergangenheit zu verwischen. Go
Veranstaltungsflyer mit detaillierten Informationen

14.05.2012
Israeltag 2012
Koordination: ILI - I like Israel e.V.
Bundesweit
Aus Anlass der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 wird seit nunmehr 9 Jahren der Israeltag gefeiert.
2003 waren es noch 3 teilnehmende Städte – zu Israels 60. Geburtstag 2008 feierten bereits 60 Städte bundesweit den Israeltag. Tendenz steigend.
Besonders wichtig ist den Organisatoren, Israels Vielfältigkeit, Schönheit und Weltoffenheit zu zeigen. Denn Israel ist viel mehr als nur der Nahostkonflikt.
Mitmachen beginnt hier
31.10.2012
DENKT@G 2012
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Ansprechpartner: Christoph Korneli
Tiergartenstraße 35
10785 Berlin
EIN JUGENDWETTBEWERB DER KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG GEGEN RECHTSEXTREMISMUS, FREMDENFEINDLICHKEIT UND ANTISEMITISMUS
unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert
Einsendeschluss: 31. Oktober 2012