Städtepartnerschaften der Städte in Nordrhein-Westfalen

Sinn und Zweck von Städtepartnerschaften ist das freiwillige Zusammenfinden von Menschen über Grenzen hinweg.


Die erste Partnerschaft mit Beteiligung einer deutschen Stadt erfolgte 1925 zwischen Kiel und Sonderburg, die nächste wurde 1930 zwischen Wiesbaden und Klagenfurt geschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden ab 1947 verstärkt Städtepartnerschaften gegründet, um Völkerverständigung an der Basis zu praktizieren. Die Städtepartnerschaftsbewegung war bestimmt vom Gedanken der Versöhnung und der Begegnung ehemals verfeindeter Völker.


1947 begann mit den Städtepartnerschaften zwischen Düsseldorf und Reading, Bonn und Oxford, Hannover und Bristol sowie Kiel und Coventry etwas, was als Europas größte und erfolgreichste "Friedensbewegung" bezeichnet werden kann.

 

Mit der gleichen Intention trafen sich 1951 in Genf  50 Bürgermeister deutscher und französischer Städte.  Sie gründeten den Rat der Gemeinden Europas (seit 1984 Rat der Gemeinden und Regionen Europas, RGRE), der sich u. a. die Aufgabe stellte, die Aussöhnung zwischen den Völkern Europas und die kommunale Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg zu fördern. Damit war eine internationale Grundlage zum Aufbau von Städtepartnerschaften gegeben. Seit 1955 hat der Rat eine deutsche Sektion.   (www.rgre.de)


Den städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen  Kommunen in Israel und Deutschland kommt in dieser "Friedensbewegung" eine besondere Bedeutung zu. Das Land Nordrhein-Westfalen nimmt seitdem eine exponierte Stellung ein: Seit Abschluss des ersten Partnerschaftsvertrages zwischen den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Emek Hefer im Jahre 1973 ist die Zahl der kommunalen Beziehungen auf 28 gewachsen.

 

 

Viele dieser Partnerschaften bilden die Basis für weitere Begegnungen zwischen Vereinen, privaten Initiativen und Schulen und ermöglichen so, dass Menschen zusammen geführt werde.

 

Liste der Partnerschaften von Städten in Nordrhein-Westfalen und Israel

 

 

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