Schulpartnerschaften mit Israel und den Palästinensischen Gebieten

Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Geschichte ist es ein besonderes Anliegen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, den Austausch zwischen Schulen aus Nordrhein-Westfalen und Israel zu fördern. Seit 2006 werden wieder Fördermittel im Haushalt des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, bestehende Schulpartnerschaften zu vertiefen und die Gründung von neuen Partnerschaften zu unterstützen.

 

Im Dezember 2006 hatte die Landesregierung Schülerinnen und Schüler aus dem Norden Israels zu einem Besuch in Nordrhein-Westfalen eingeladen.
Die Schülerinnen und Schüler sowie  die Lehrkräfte besuchten ihre jeweiligen Partnerschulen in Nordrhein-Westfalen,  um gemeinsam mit den Partnern Aspekte des Lebens in Nordrhein-Westfalen kennen zu lernen.


Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde ein „Landesprogramm“ erarbeitet, welches zum Ziel hat, neue Partnerschaften zu gründen.

 

Zurzeit bestehen in Nordrhein-Westfalen ca. 40 eingetragene Schulpartnerschaften mit Israel unterschiedlicher Intensität.
 

Zur weiteren Intensivierung ist das Programm des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen auf drei Säulen gesetzt:

 

Schulen haben die Möglichkeit,

  • am jährlich stattfindenden Landeswettbewerb teilzunehmen.
    Unter einem jährlich wechselnden Motto können Schülergruppen im Rahmen des Wettbewerbs Projektmittel zur Umsetzung der Maßnahme und Reisekostenzuschüsse bei einer geplanten Israel-Reise gewährt werden.
  • Reisekostenzuschüsse für nordrhein-westfälische Schülerinnen und Schüler zu  beantragen.
  • für vorbereitende Besuche zur Anbahnung einer neuen Schulpartnerschaft eine  Unterstützung zu beantragen.

 

Die Begegnungen dienen auf beiden Seiten dem gegenseitigen Verständnis und dem Aufbau von langfristigen, freundschaftlichen Beziehungen. In Vorbereitung auf einen Schüleraustausch mit Israel beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit konkreten Themen aus der Vergangenheit (Holocaust) und Gegenwart (wie z.B. Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten, Religion, Familie,  Freizeit usw.). Im Austausch ist es besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler des jeweiligen Landes in Gastfamilien wohnen und gemeinsam am Unterricht teilnehmen.

 

Nordrhein-Westfalen legt ebenfalls großen Wert auf Partnerschaften mit Schulen in den Palästinensischen Autonomiegebieten, um das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch zwischen palästinensischen und nordrhein-westfälischen Jugendlichen zu ermöglichen und zu unterstützen.

 

Ein besonderes Ereignis war etwa im Jahr 2008 der Besuch einer palästinensischen Schülergruppe in Nordrhein-Westfalen, die ein Berufskolleg besuchte. Auch aus diesem Besuch ist eine neue Schulpartnerschaft entstanden. Partnerschaften mit Schulen in den Palästinensischen Gebieten fördert das Land aus dem gleichen Programm und unter den gleichen Bedingungen wie Schulpartnerschaften mit Israel.

 

Hiermit und mit der Dokumentation dieser Partnerschaften auf der Seite www.nrwisrael.de werden keinerlei Aussagen mit Blick auf den völkerrechtlichen Status der Palästinensischen Autonomiegebiete oder künftige Grenzen zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten getroffen.

 

 

Alle Informationen werden auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Weiterbildung hinterlegt  -  Sobald die Informationen zur Förderung von Begegnungsmaßnahmen 2012 verfügbar sind, werden wir an dieser Stelle darauf hinweisen.

 

 

Schulpartnerschaften mit Israel – Informationen Pädagogischer Austauschdienst

 

Merkblatt 2012 - Zuschüsse für israelische Schülergruppen und Begleitlehrkräfte

 

Datenbank des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen - Schulen in NRW mit internationalen Kontakten und Partnerschaften

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