Städtepartnerschaft Münster - Rishon LeZion

Die ersten Kontakte zu Rishon LeZion datieren aus 1971 und haben ihre Wurzeln im Sport. Doch erst 1981 wurde die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet - ein deutliches Zeichen dafür, dass solche offiziellen Bindungen zwischen Deutschland und Israel damals noch keine Selbstverständlichkeit waren. Inzwischen haben sich Freundschaften quer durch alle Altersgruppen der Menschen in beiden Städten entwickelt, die sich über eine Reihe von Jahren als äußerst stabil erwiesen haben.

 

Freud und Leid in Rishon werden in Münster mit großer Anteilnahme verfolgt, es wird mitgefeiert, aber auch Hilfe geleistet, wo es möglich ist. Umgekehrt stößt in der israelischen Partnerstadt alles auf lebhaftes Interesse, was die Freunde in Münster bewegt, ob es nun ganz familiäre Ereignisse oder bundesdeutsche Wahlen betrifft. In dieser Partnerschaft wirkt der Gedanke an Toleranz und Versöhnung in besonderem Maße auch heute fort und wird noch weitergetragen.

 

Münster gratuliert - 70 Jahre Israel

Anlässlich des 70. Jahrestages der Staatsgründung Israels lud die Deutsch-Israelische Gesellschaft Münster in Kooperation mit dem Internationalen Büro im Amt für Bürger- und Ratsservice der Stadt Münster am 30. Mai ein zu einem Konzert im Rathausfestsaal.

 

Vier Musiker des renommierten Israel Symphony Orchestra aus Münsters Partnerstadt Rishon LeZion spielten gemeinsam mit Prof. Eyal Ein-Habar der Musikhochschule Münster (Flöte) klassische Musikstücke, aber auch moderne israelische Musik. Das Israel Symphony Orchestra führt im Performing Arts Center von Münsters Partnerstadt regelmäßig Sinfonie- und Kammerkonzerte auf und fungiert außerdem als Orchester der Oper Tel Avivs. Zu Gast in Münster sind der Konzertmeister des Orchesters (Violine) und die jeweils ersten Vorspieler ihrer Stimme (Viola, Oboe, Cello).

 

Botschaftsrat Rogel Rachman als Vertreter der Israelischen Botschaft in Berlin würdigte in einem Grußwort die besondere Verbundenheit der Stadt Münster mit Israel.   |   Bilder hierzu sh. unten

 

Der Einfluss von Vergangenem auf das gegenwärtige Handeln für die Zukunft

Ein Jugendprojekt zwischen Münster und dem Münsterland, Rishon LeZion und Jerusalem


Gefördert vom EU-Programm „Erasmus+: Jugend in Aktion“ fand im ersten Halbjahr 2017 in Israel und Deutschland ein zweiteiliges Projekt über die Shoah statt. Das Projekt wurde gemeinsam von der Villa ten Hompel/Münster, Yad Vashem/Jerusalem, der Stadt Rishon LeZion/International Office und der Stadt Münster/Internationales Büro im Amt für Bürger- und Ratsservice durchgeführt. Insgesamt 16 Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren aus Münster, Dülmen, Sendenhorst und Detmold sowie 20 gleichaltrige Jugendliche aus Münsters Partnerstadt Rishon LeZion beschäftigten sich in jeweils zwei Seminaren mit historischen und aktuellen Aspekten der Shoah.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht hier

 

UNTOLD FAMILY STORIES

Erläuterungen zum bi-nationalen Projekt lesen Sie hier

 

Freunde für Rishon LeZion e.V.

Deutsch-Israelische Gesellschaft - AG Münster e.V.

Ansprechpartner

Stadt Münster
Christiane Lösel
Stadthaus 1, Klemensstraße 10
48143 Münster
Tel.: 0049 (0)251 492 3325
Fax: 0049 (0)251 492 77 83
Loesel@stadt-muenster.de
www.muenster.de/international

 

Municipality Rishon LeZion
Ingrid Yacobi
20 HaCarmel Str.
75100 Rishon LeZion
Tel.: 00972 3 95 47 110
Fax: 00972 3 95 47 090
ingridy@rishonlezion.muni.il
www.ladpc.gov.il

 

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