Aktuelle Termine

16.11.2017
Ausschreibung | „New Kibbutz“
BETATEC
Berlin Tel Aviv Technology and Entrepreneurship Committee

Ausschreibung von Praktikumsaufenthalten in Unternehmen in Israel Programm „New Kibbutz“

Neu ab 2017: Studierende aus Nordrhein-Westfalen haben ab sofort die Möglichkeit, sich auf ein Stipendium zu bewerben.

 

Lerne Israels Innovationskraft in einem Unternehmen kennen! In jungen Teams neue Ideen verwirklichen! Dabei sein, wenn ein Start-up den Markt erobert! Und nebenbei das bunte Leben eines Landes am Mittelmeer kennen lernen!


Mit dieser Ausschreibung werden Praktikumsaufenthalte in Unternehmen in Israel verbunden mit der Teilnahme an einem begleitenden Programm zu Politik, Wirtschaft, Geschichte und Innovation in Israel angeboten (Programm „New Kibbutz“).

Der „New Kibbutz“ hat erstmals im Jahr 2015 im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen Studierende als Praktikanten in israelische Unternehmen entsandt. Der Name „New Kibbutz“ bezieht sich auf Israels erstaunlichen Wandel vom Agrarstaat hin zur High-Tech-Nation.

Um Israel zu erleben, können junge Studierende heute statt in den Kibbuz (= landwirtschaftliches Kollektiv) zu gehen, Israels Innovationskraft in einem Unternehmen kennenlernen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms haben die Chance an einem hochinnovativen Wirtschaftsstandort zu arbeiten, können praktische Erfahrungen in einem relevanten Arbeitsfeld sammeln.

 

Die ausführliche Projektbeschreibung und die Richtlinien für die Bewerbung finden Sie hier

16.11.2017
AUSSTELLUNG
Jüdisches Museum West­falen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

„Fritz Bauer. Der Staatsanwalt – NS-Verbrechen vor Gericht“

Die Ausstellung wird bis zum 25. Februar 2018 in Dorsten gezeigt.


Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt in Braunschweig und in Hessen, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse.


Als Jude und Homosexueller blieb Fritz Bauer von Ausgrenzung und Verfolgung nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten in die Emigration. Als Jurist und Strafrechtsreformer trat für ihn an die Stelle der Staatsräson um jeden Preis der Schutz der Würde des Einzelnen, gerade auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg zur Demokrati.


Mit freundlicher Unterstützung der Rothschild Foundation Hanadiv Europe und der Ursula Lachnit-Fixson-Stiftung

16.11.2017
Volontärin gesucht
Rutenberg Institut, Deutsche Abteilung
Silvi Behm
silvib@rutenberg.org.il
Tel.: +972 4 8387958106
Fax: +972 4 8387565

Volontärin gesucht

 

Die Stelle ist ab sofort zu besetzen. Mindestens bis 31. August 2018, maximal 2 Jahre.


Das Rutenberg Institut ist ein Institut für Jugendbildung, eine Non-Profit-Einrichtung der Pinchas-Rutenberg-Stiftung. Die Deutsche Abteilung des Instituts plant, organisiert und führt (Jugend-)Austausche, Begegnungen von israelischen und deutschen Gruppen durch, empfängt und entsendet Delegationen und bietet in regelmäßigen Abständen mehrtägige Bildungs-eminare für deutsche Volontäre, die in Israel arbeiten, an.

 

Zu den Aufgaben der Volontäre gehört die Mitarbeit bei der Verwaltung des Gästehauses Molada und der Hostels, insbesondere die Reservierung, der Empfang und die Betreuung der Gäste des Rutenberg Instituts, die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Ausflügen, Seminaren und Veranstaltungen.

 

Parallel zu der Arbeit im Rutenberg Institut arbeitet die Volontärin zweimal in der Woche unentgeltlich in der Alut-Einrichtung Beit HaCarmel. Hierbei handelt es sich um eine Einrichtung, in der Authisten dauerhaft untergebracht sind und rund um die Uhr betreut werden.

 

Freie Unterkunft und Verpflegung sowie ein Taschengeld von 750 Schekel.

Arbeitszeit ca 35 Stunden/Woche.

 

Voraussetzungen:

  • Sehr gute Computer-Kenntnisse (Word, Exel,Outlook)
  •   Deutsch als Muttersprache
  •  Sehr gute Englischkenntnisse
  •  Hohes Verantwortungsbewusstsein
  •  Kommunkationsfähigkeit
05.12.2017
AUSSTELLUNG - Naama Arad im Kunstverein Dortmund
DORTMUNDER KUNSTVEREIN
Park der Partnerstädte 2
44137 Dortmund

Eintritt frei
Öffnungszeiten: Di. bis Fr., 15.00 – 18.00 Uhr, Sa.&So., 11.00 – 16.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung, an Feiertagen geschlossen

„Love Handles“ von Naama Arad

Der Kunstverein Dortmund zeigt die Ausstellung bis 18. Februar 2018.

Naama Arad (*1985, lebt und arbeitet in Tel Aviv) beschäftigt sich in ihren skulpturalen, meist installativen Arbeiten mit dem Verhältnis von Mensch und Objekt. Mit subtilem, surrealem Sinn für Humor offenbaren ihre aus alltäglichen Massenprodukten gefertigten Skulpturen eine nahezu symbiotische Beziehung zwischen dem Individuum und den ihn umgebenden Dingen. Als Ausdruck von Individualität sowie Subjektivität werden diese zunehmend mit Zuschreibungen aufgeladen - fernab ihrer eigentlichen Funktion.


In „Love Handles“, ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland, verfolgt Naama Arad Fragestellungen zu Geschlecht, Sexualität, Macht und Sprache. Durch die Vermenschlichung von Konsumgütern versucht sie ein Spiegelbild für den Zustand des sich Verliebens zu schaffen. Gepaart mit Aspekten von Animismus und Fetischismus verwandelt sich die Ausstellung zu einer Projektion von Gefühlen und Verlangen: Das Objekt der Begierde wird zum Subjekt der Begierde.

(Foto: Naama Arad, Legally Blonde, 2017, Detail Foto © Eric Bell)
13.12.2017
Studientag - "ERZIEHUNG NACH AUSCHWITZ"
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Berufskolleg Ehrenfeld,
Weinsbergstr. 72, 50823 Köln

SAVE THE DATE 11. April 2018

3. STUDIENTAG "ERZIEHUNG NACH AUSCHWITZ - PÄDAGOGISCHE KONZEPTE FÜR DIE AKTUELLEN HERAUSFORDERUNGEN DER ERINNERUNGSARBEIT "

Nach den erfolgreichen Studientagen 2010 in Düsseldorf und 2014 in Münster wird es für alle
ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im 20. Jahr der Fortbildung “Erziehung nach
Auschwitz” eine weitere Möglichkeit des Austausches untereinander geben.

 

Den Einführungsvortrag wird Frau Prof. Dr. Messerschmidt zum Thema: "Geschichtsbeziehungen in der migrationsgesellschaftlichen Gegenwart. Reflexive Bildung in den Nachwirkungen von Auschwitz" halten.


Der Titel des Vortrages von Deborah Hartmann, Leiterin des German Desk der International
School for Holocaust Studies lautet: "Holocaust Education und Antisemitismus heute“ –
Pädagogische Überlegungen und Vorstellung erster Materialien.


Es schließen sich zahlreiche Workshops im Nachmittagsbereich an, die überwiegend von
ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten werden.


Das Tagungsprogramm und weitere Informationen zur Tagung mit Anmeldeformalitäten folgen
in Kürze.

23.01.2018
Exkursion zur Sonderausstellung „Fritz Bauer
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Treffpunkt: 8.55 Uhr im Foyer des Hbf. Münster mit Dr. Bernd Weber
Ende der Exkursion: 16.48 Uhr am Hbf. Münster

Kosten: 25 Euro (DB-Fahrt, Eintritt Museum und wiss. Einführung durch Thomas Ridder, Imbiss u. Getränk in Dorsten)

Exkursion zur Sonderausstellung „Fritz Bauer.

Der Staatsanwalt – NS-Verbrechen vor Gericht“ im Jüdischen Museum Dorsten

 

Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt und Initiator des Frankfurter Auschwitz-Prozesses bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Im größten Nachkriegsprozess der BRD stellte er den NS-Staat in den Mittelpunkt des Verfahrens und nicht nur einzelne Straftäterinnen und Straftäter. Mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess wurde das Schweigen über das unvorstellbare Leid im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und auch über den Holocaust gebrochen. Der Gerichtssaal wurde zu einem Klassenzimmer der Nation. Die Ausstellung „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht“ thematisiert sowohl seinen Einsatz im Ausschwitz-Prozess, die Beteiligung an der Überführung Adolf Eichmanns als auch seine eigene Lebensgeschichte, die die großen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts spiegelt.

 

Anmeldung bis zum 15. Januar 2018 bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.  /  Telefon: 0251 4 29 22  /  cjz@muenster.de

24.01.2018
Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnerung
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhnr

Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

Mit Andrea von Treuenfeld, Journalistin

 

Welche Erfahrungen machten die Kinder von Holocaustüberlebenden? Wie prägend waren die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie? Und was bedeutete deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben? Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter befragt. Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen.

 

Gemeinsam mit DIG und Mahn- und Gedenkstätte.

24.01.2018
Erinnern für die Zukunft
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.
Herzogswall 17
45657 Recklinghausen

Zeit: 16.00 Uhr
Ort: Treffpunkt Haltestelle Moselbach und Fahrt mit dem Bus nach Holthausen oder Treffpunkt an der Gedenkstätte zum Kerzengang um 16.30 Uhr, Borker Str. 125;
Ausklang in der Schule ab 17.15 Uhr, Theodor-Heuss-Gymnasium, Theodor-Heuss-Str.1, 45731 Waltrop

Kosten: Um kleine Spenden wird gebeten
Hinweis: Rote Grablichter können mitgebracht oder an der Gedenkstätte zum Preis von 1,00 € erworben werden. Warnwesten sind im Interesse der eigenen Sicherheit sinnvoll.

Erinnern für die Zukunft

Schülerprojekt der Holthausen-AG am Theodor-Heuss-Gymnasium

Das „Zentrale Entbindungs- und Abtreibungslager für Westfalen Waltrop-Holthausen“ war ein von den Nationalsozialisten errichtetes Lager für Zwangsarbeiterinnen aus den im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen besetzten Ostgebieten.


Es war erbaut worden, um schwangere Frauen entbinden zu lassen, so dass sie möglichst schnell wieder arbeitsfähig wurden. Die Zustände im Lager waren menschenunwürdig. Wegen der unhygienischen Zustände erkrankten die Frauen und ihre Säuglinge oftmals an Krankheiten, die in vielen Fällen tödlich endeten.


Das Lager bestand vom 28. April 1943 bis zum Herbst 1945. Während dieser Zeit kamen dort 1.237 Kinder zur Welt, von denen nur ungefähr zwei Drittel den Lageraufenthalt überlebten. Am 8. Mai 1945 wurde das Lager durch die Amerikaner befreit. Seit einigen Jahren gibt es eine kleine Gedenkstätte an der Stelle des ehemaligen Lagers, seit dem 27. Januar 2017 erinnert eine Informationstafel in vier Sprachen an die Opfer.

 

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr: in der Schule Informationen für die Jahrgangsstufe 9.
16.00 Uhr bis 18.30 Uhr Kerzengang vom Gedenkort


Zur Teilnahme an der Gedenkfeier mit Kerzengang ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

 

Kooperation: Stadt Waltrop, Theodor-Heuss-Gymnasium – Holthausen-AG

25.01.2018
VORTRAG
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 19:00 Uhr

"Gerechtigkeit nach dem Holocaust?"

Erfahrungen aus dem „Holocaust Claims Processing Office” in New York

Ein Vortrag von Dr. Sebastian Felz (Köln)

Der Fall Gurlitt hat der deutschen und internationalen Öffentlichkeit gezeigt, dass die Folgen der nationalsozialistischen Raubpolitik immer noch andauern. Viele Vermögenswerte wurden bis heute den rechtmäßigen Eigentümern nicht zurückgegeben. Schon 1997 wurde vom US-amerikanischen Bundesstaat New York eine Behörde gegründet, um kostenlos Opfer des Holocausts und ihren Erben dabei zu helfen, Bankkonten, Versicherungspolicen und Kunstwerke zurückzuerhalten, die verloren gegangen, gestohlen oder unter Zwang und Bedrohung wegen der nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen verkauft worden waren.

Über Erfolge und Misserfolge der Restitution aus der Perspektive des in der Behörde hospitierenden damaligen Rechtsreferendars Sebastian Felz soll in diesem Vortrag berichtet werden.

Dr. Sebastian Felz
, Historiker und Jurist, war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte von Professor Dr. Hans- Ulrich Thamer an der WWU Münster. Seinen juristischen Vorbereitungsdienst absolvierte er u. a. in New York.

26.01.2018
Yasmeen Godder: „SIMPLE ACTION“
tanzhaus nrw
Erkrather Straße 30
40233 Düsseldorf

Freitag, 26. Januar 2018, 19.00 und 21.00 Uhr
Samstag, 27. Januar 2018, 19.00 und 21.00 Uhr

Yasmeen Godder: „Simple Action“ Dt. Erstaufführung (Dauer: 60 Min.)

Im Rahmen der Reihe Ceremony Now! präsentiert Yasmeen Godder am 26. und 27. Januar 2018 das Stück „Simple Action“:

Nehmen, geben, halten, lassen. „SIMPLE ACTION“ ist, was der Titel verspricht. Eine einfache Handlung, die unendliche Möglichkeiten des Einfühlens und Einlassens eröffnet. Die interaktive Performance stellt ein ikonisches Bild der Menschheitsgeschichte in den Mittelpunkt, in dem sich das Auffangen eines entkräfteten Körpers, das Niederlegen oder das Sich-Anvertrauen verdichtet. Wie Yasmeen Godder mit ihrer überwältigend einfühlsamen Choreografie „Common Emotions“ bereits bewies, wird auch hier die Performance selbst zum Moment des Zusammenseins. In einer einzigen Bewegungsfolge kommt sich das Publikum selbst näher, als Individuen und als Gruppe, um gleichzeitig nach Empathie, Verständnis, Identifikation und dem Erleben im Moment zu fragen.

Inspiriert von der mittelalterlichen Hymne „Stabat Mater“, die mit den Worten „Es stand die Mutter schmerzerfüllt“ Maria unter dem Kreuz Jesu besingt, entsteht durch die musikalische Interpretation der Sängerin Tomer Damsky eine ganz eigene, weltlich-hypnotisierende Version eines Rituals der Einfühlung.

 

Weitere Einzelheiten:  hier

(Foto: Simple Action © Tamar Lamm )
27.01.2018
Curry auf Oliven
Jüdisches Museum West­falen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 15 € im Vorverkauf und 18 € an der Abendkasse.

Curry auf Oliven – Global Klezmer mit dem Noisten-Quartett

„Curry auf Oliven – Global Klezmer“ heißt das Projekt des Wuppertaler Quartetts um den Klarinettisten Reinald Noisten. Seine Markenzeichen: unbändige Spielfreude, virtuose Technik und stilvolle Arrangements. Elemente der Klezmer-Musik werden witzig und charmant, aber auch ernsthaft und respektvoll mit anderen Musikrichtungen, wie Flamenco, tamilischer, türkischer Musik, Klassik, Jazz und anderen Einflüssen verknüpft. Traditionelles wird mit Improvisation und eigenen Kompositionen vereint. Klezmer wird zur Weltmusik erweitert.


In Kooperation mit dem Musikverein Dorsten e.V.

28.01.2018
„Geschichte – Gewalt – Gewissen“
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Öffentliche Führungen

Am letzten Sonntag im Monat, jeweils 15 Uhr

28. Januar 2018 | 25. Februar 2018 | 25. März 2018 | 29. Apeil 2018 | 27. Mai 2018


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der neuen Dauerausstellung "Geschichte – Gewalt – Gewissen" mitgearbeitet haben, führen durch die Ausstellung.

 

Diese erzählt in Anlehnung an die Hausgeschichte von den Verbrechen der Ordnungspolizei im Zweiten Weltkrieg und Versuchen der Aufarbeitung in der Nachkriegszeit: Thematisiert werden die enorme Dimension der Beteiligung der uniformierten Polizei am Zweiten Weltkrieg und an den Genoziden gegenüber Juden sowie Sinti und Roma, die öffentliche und personelle Entnazifizierung und Kontinuitäten nach 1945, die juristische Aufarbeitung des NS-Unrechts sowie der bürokratische Versuch einer „Wiedergutmachung“ der Bundesrepublik gegenüber ehemals Verfolgten.

 

Der Eintritt ist frei - Spenden erwünscht, Dauer ca. 1 Stunde

28.01.2018
Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Antoniterkirche

14.00 Uhr - Anschließender Mahngang zum Hauptbahnhof

Erinnern, eine Brücke in die Zukunft

Wir gedenken aller Opfer der NS-Diktatur und lenken im Jahr 2018 den Blick auf die Geschichte und Bedeutung unserer Erinnerungskultur. Es waren immer wieder Einzelne oder Verfolgtengruppen, die sich besonders engagiert für eine andere Erinnerungskultur einsetzten. Das Engagement für eine Gedenkstätte der NS-Zeit in Köln verdichtete sich und führte 1979 zu dem Beschluss, ein NS-Doku-mentationszentrum aufzubauen. Seit den 1980er Jahren rückten immer wieder stärker die bis dahin „vergessenen Verfolgten“ in den Blick. Die Erinnerungskultur wurde vielfältiger und neue Formen des Erinnerns traten hinzu. Das Gedenken und die Erinnerungskultur sind ein Vermächtnis, sich auch heute für Menschlichkeit und Menschenrechte einzusetzen.


Gemeinschaftsveranstaltung mit zahlreichen Gruppen aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Synagogen-Gemeinde und Vereinen.

28.01.2018
Internationaler Holocaust-Gedenktag 2018
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Deutsches Fußballmuseum
Platz der Deutschen Einheit 1 (Innenstadt), Dortmund

Beginn: 11:00 Uhr

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung möglichst bis zum 15.01.2018 (spätestens bis 22.1.2018) unter einladung@fussballmuseum.de aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich.

27. Januar - Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zimmermann, Israel

2018 jährt sich die Deportation von Dortmund nach Auschwitz zum fünfundsiebzigsten Mal. Dabei wurde neben vielen anderen Jüdinnen und Juden auch der deutsche Fußballnationalspieler jüdischen Glaubens, Julius Hirsch, in das Vernichtungslager deportiert. Sein Leidensweg in den Tod führte von Karlsruhe nach Auschwitz über Dortmund.

 

Deshalb begehen die Veranstalter in diesem Jahr das Gedenken im Deutschen Fußballmuseum, nur wenige Schritte vom Dortmunder Hauptbahnhof entfernt. Dort kam Julius Hirsch am 1. März 1943 an. Nachdem er eine Nacht im Sammellager der Gaststätte Börse am Nordausgang der Hauptbahnhofs verbringen musste, wurde er mit anderen dort untergebrachten Jüdinnen und Juden zum Südbahnhof und von dort in Güterwaggons gepfercht in den Osten Europas transportiert. Am 3. März 1943 kam der Zug in Auschwitz an. Viele der Deportierten, darunter höchstwahrscheinlich auch Julius Hirsch, wurden sofort vergast.

 

Gemeinsam wollen wir in einer würdigen Feierstunde allen Opfern des Holocaust gedenken.

 

Begrüßung durch Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums.
Grußworte von Oberbürgermeister Ullrich Sierau, des DFB-Präsidenten Reinhard Grindel und von Georg Borgschulte, geschäftsführender Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.

 

Den Hauptvortrag zum Thema "Das  judenfreie Europa mit einem judenfreien Sport - Fußball und 'Endlösung‘ “ hält Prof. Dr. Moshe Zimmermann, Israel.

 

Der Referent wurde 1943 in Jerusalem geboren. Seine Eltern, Hamburger Juden, waren 1937 in das britische Mandatsgebiet Palästina geflohen. Seit 1986 ist  Zimmermann Direktor des „Richard-Koebner-Center for German History“ an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er lehrte als Gastprofessor in Heidelberg, Kassel (Franz-Rosenzweig-Gastprofessur), Princeton, Halle, München und Jena. Für seine Forschungen erhielt Zimmermann verschiedene Preise u.a. den Dr.-Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen (2002) sowie den Lessing-Preis für Kritik (2006).

 

Im Rahmenprogramm erklingen Musikstücke jüdischer Komponisten, die Opfer der NS-Verfolgung wurden. Dies ist Teil des Projektes „EchoSpore“, das von der Stiftung Lichterfeld (Treuhänder: Ruhrstiftung Bildung und Erziehung, Essen) ins Leben gerufen wurde.


In Kooperation: Deutsches Fußballmuseum, Deutscher Fussball-Bund, Stadt Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Volkshochschule Dortmund, Auslandsgesellschaft NRW  e.V., Jugendring Dortmund

 

28.01.2018
100 Jahre Friedensinitiativen für Israel und Palästina
Jüdisches Museum West­falen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 19:30 uhr

100 Jahre Friedensinitiativen für Israel und Palästina

Vortrag von Dr. Angelika Timm (Berlin)

 

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist ungefähr so alt wie die britische Erklärung von 1917, eine „Heimstätte“ für das jüdische Volk ermöglichen zu wollen. Die Kriege und Feindseligkeiten seither waren nahezu ständig begleitet von Friedenplänen internationaler, regionaler und nationaler Kräfte. Die Erfahrungen und Hintergründe dieser Initiativen sollen für eine aktuelle Analyse fruchtbar gemacht werden.


Dr. habil. Angelika Timm ist Nahostwissenschaftlerin und war an Berliner und israelischen Universitäten tätig. 2017 veröffentlichte sie eine Dokumentensammlung zum Vortragsthema.

29.01.2018
Heimat gefunden in der Fremde
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 18:00 Uhr

Heimat gefunden in der Fremde

Vortrag von Inna Umanskaja  |  Moderation: Natascha Janovskaja

 

Seit fünfundzwanzig Jahren kommen jüdische Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland, um sich hier ein neues Leben aufzubauen. Unser Vorstandsmitglied Diplompädagogin Natascha Janovskaja gehört mit ihrer Familie zur ersten Generation der Einwanderer. Sie stellt am heutigen Abend die Lebensgeschichte von Inna Umanskaja vor. Einst Leiterin der Tanzgruppe „Merkas HaOr“ hat sie heute die Leitung der Kulturakademie der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf inne, eine wichtige Einrichtung der Gemeinde besonders für Kinder und Jugendliche, die vielfältige Angebote wie Musik, Tanz und Sprachen macht.

29.01.2018
Tag gegen das Vergessen im BORUSSEUM
BORUSSEUM
Strobelallee 50
44139 Dortmund

Beginn: 19:09 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) | Freier Eintritt

 

Bereits zum achten Mal findet anlässlich des „Tag gegen das Vergessen“ eine Veranstaltung im BORUSSEUM statt.

An diesem Tag wird alljährlich an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Alliierten und an die Millionen Opfer des Naziregimes erinnert. Rund um den Aktionstag im Deutschen Fußball wird sich der Abend des 29. Januar 2018 im BORUSSEUM mit der Leidens- und Lebensgeschichte der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl beschäftigen.

 

Nach der Begrüßung durch BVB-Schatzmeister Dr. Reinhold Lunow wird der Dortmunder Historiker Rolf Fischer eine historische Einordnung geben.


Im Anschluss daran wird Zeitzeugin Eva Weyl über ihre Leidens- und Lebensgeschichte berichten. Ihre Familie entging nur knapp der Deportation nach Auschwitz. Eva Weyl wurde mit ihrer Familie ins „Zentrale Flüchtlingslager Westerbork" gebracht, von wo aus die meisten der 107.000 Menschen nach Sobibor, Theresienstadt, Auschwitz und Bergen-Belsen deportiert wurden. Nur 5.000 Menschen überlebten – eine davon ist Eva Weyl.

 

Das BORUSSEUM freut sich sehr, durch Unterstützung des Dortmunder Vereins HEIMATSUCHER e.V. die Zeitzeugin Eva Weyl zum „Tag gegen das Vergessen“ begrüßen zu dürfen.

 

Begleitet wird der Abend musikalisch durch Dr. Maik Hester und Peter Sturm. Sie werden Lieder präsentieren, die in Konzentrationslagern und Ghettos entstanden sind.

 

Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der nazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

* Sollte die Besucherkapazität erreicht sein, kann leider kein weiterer Zutritt gewährt werden – in diesem Fall bittet der Veranstalter um Verständnis.

30.01.2018
"Die Rolle der Stadtverwaltung Münster im Nationalsozialismus 1920-1960"
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

16:00 bis 18:00 Uhr

Sonderveranstaltung

"Die Rolle der Stadtverwaltung Münster im Nationalsozialismus 1920-1960"

 

Welche Rolle spielte die Stadtverwaltung Münster im verbrecherischen Gewaltsystem des nationalsozialistischen Deutschlands und wie waren die Entwicklungen vor 1933 und nach 1945 personell und inhaltlich?

Auf Initiative der Stadt Münster hat der Rat der Stadt Münster eine unabhängige wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas initiiert, die der Geschichtsort Villa ten Hompel und weitere städtische Institutionen begleitet haben.

Am Lehrstuhl für Neuere u. Neueste Geschichte / Zeitgeschichte an der WWU Münster sind unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Großbölting zwei Dissertationen entstanden, die methodisch innovativ neue Erkenntnisse verhandeln.

Die Ergebnisse der Arbeiten und des Projekts werden exemplarisch vorgestellt und diskutiert.

Wichtig: Teilnahme nach elektronischer Anmeldung und Bestätigung an:
Vth-Tagung@stadt-muenster.de

Sollten mehr als 100 Anmeldungen eingehen, wird die Veranstaltung in einen Hörsaal der WWU verlegt.

Sollten Sie Fragen zum Thema haben für die Gesprächsrunde, können Sie diese ebenfalls an diese Email bis zum 22. Januar 2018 senden.

01.02.2018
VORTRAG
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 19:00 Uhr

 "Der Muslim und die Jüdin"

Die Geschichte einer Rettung in Berlin - Eine Geschichte, die Mut macht in Zeiten des Hasses.

 

Dr. Ronen Steinke (München)
 

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25 000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den „Gerechten unter den Völkern“ ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin. Den ganzen Krieg über blieb er in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Nazis auszutricksen. So rettete er die Jüdin Anna Boros.

Dr. Ronen Steinke ist Redakteur und Autor der „Süddeutschen Zeitung“. Seine juristische Doktorarbeit über Kriegsverbrechertribunale von 1945 bis heute wurde von der FAZ als „Meisterstück“ gelob

01.02.2018
Deutsch-israelische Beziehungen von Adenauer über Brandt bis Merkel und Gabriel
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Jüdische Gemeinde
Paul-Spiegel-Platz 1, Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr

Deutsch-israelische Beziehungen von Adenauer über Brandt bis Merkel und Gabriel

Vortrag von Ulrich Sahm, Journalist, Jerusalem

 

Die deutsch-israelischen Beziehungen waren wegen oder infolge der Shoa immer sehr vielschichtig und kompliziert. Bis heute wird über die „ewigen“ Wiedergutmachungszahlungen geklagt, was bei genauem Hinschauen ungerechtfertigt ist. Dabei werden viele Dinge und Verschwörungstheorien vermischt. Heute geht es um die Lieferung von U-Booten an Israel und um einen ziemlich gescheiterten Antrittsbesuch von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in Israel, während Bundeskanzlerin Angela Merkel zuvor die Sicherheit Israels zur „Staatsraison“ Deutschlands erklärt hatte. In diesem Zusammenhang steht auch die Propaganda des Muftis von Jerusalem, die dieser für die Nazis in arabischer Sprache über den Rundfunk verbreitete. Die Wirkung dieser Sendungen aus dem Berlin der 1930er Jahre ist bis heute spürbar.

 

Gemeinsam mit Jüdischer Gemeinde und DIG.

04.02.2018
Theater in der Villa
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 16:00 Uhr | Eintritt: 10 € pro Person

Theater in der Villa: Kleist "in" Krakau

Der Schauspieler Carsten Bender rezitiert zwei Fassungen von Heinrich von Kleists bekannter „Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege“: ein Klangbild der 1930er/40er Jahre. Und eines des Jahres 2017?

 

Die Erläuterung und Einordnung des Textes übernimmt der Historiker Dr. Thomas Kleinknecht.

 

Wie ließen sich humanistische Überlieferungsstücke an den NS-Kontext anpassen? Und muss man gar – dem Zeugnis Victor Klemperers zufolge – eine latente Neigung zur Vernichtung im bürgerlichen Bildungshaushalt annehmen?



Aufgrund begrenzt möglicher Teilnehmer/-innenzahl wird vorab um eine Reservierung gebeten. Anmeldungen bei Carsten Bender unter Telefon (0251) 794 188.

06.02.2018
David Grossman: Kommt ein Pferd in die Bar
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 18.00 Uhr

David Grossman: Kommt ein Pferd in die Bar

Literaturkreis mit Jutta Müller-Trapet

 

Der Literaturkreis unter der Leitung von Jutta Müller-Trapet beschäftigt sich mit dem großen Roman von David Grossman. Für eine gute Pointe gab Dovele schon immer alles. Als Kind lief er oft auf den Händen. Er tat das, um seine Mutter zum Lachen zu bringen und damit ihm keiner ins Gesicht schlug. Heute steht er ein letztes Mal in einer Kleinstadt in Israel auf der Bühne. Er hat seinen Jugendfreund, einen pensionierten Richter, eingeladen. Im Laufe des Abends erzählt der Comedian zwischen vielen Witzen eine tragische Geschichte aus seiner Jugend. Es geht um Freundschaft und Familie, Liebe, Verrat und eine sehr persönliche Abrechnung auf dem Weg zu einer Beerdigung. Dem Kleinstadtpublikum ist das Lachen vergangen. Den Leser hält David Grossman mit diesem grandiosen Roman bis zur letzten Zeile gefangen.

06.02.2018
Chassidismus - Entstehung, Entwicklung und Wirkung
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv
Märkische Str. 14, Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

Chassidismus - Entstehung, Entwicklung und Wirkung

Vortrag von Prof. Dr. Susanne Talabardon (Bamberg)

 

Susanne Talabardon zeichnet in ihrem Vortrag die Entstehung, Entwicklung und Wirkung einer der gegenwärtig bedeutendsten jüdischen Strömungen nach, die vor allem in den USA und Israel das Profil des sehr traditionell verfassten Judentums prägt.

 

Der Chassidismus osteuropäischer Prägung entstand nach den Judenpogromen während des Chmelnyzkyj-Aufstandes im Jahre 1648, als in Osteuropa über 700 jüdische Gemeinden vernichtet wurden. Der Chassidismus betont den Wert des traditionellen Studiums der Tora und der mündlichen Überlieferung, des Talmud und seiner Kommentare. Daneben gewann die mystische Tradition der Kabbala erheblichen Einfluss. Über dieses Studium hinaus steht im Chassidismus das persönliche und gemeinschaftliche religiöse Erlebnis an vorderster Stelle.

 

Chassidische Traditionen wurden in Europa mit der Vernichtung der osteuropäischen Juden durch den Nationalsozialismus beinahe ausgelöscht. In Israel und Amerika, aber auch in Westeuropa konnte sich der Chassidismus erfolgreich reorganisieren und ist heute, auch aufgrund des starken Bevölkerungswachstums chassidischer Gruppen, wieder in einem starken Aufschwung. Die bekannteste chassidische Gemeinschaft der Gegenwart stellen die Lubawitscher der Chabad-Bewegung, die zahlenmäßig größte Gruppe sind die Satmarer.

 

Die Referentin ist geboren und aufgewachsen in Berlin/Ost, studierte evangelische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Promotion befasste sich mit der jüdischen Rezeption der Deutung Moses als Prophet, die Habilitation widmete sie der chassidischen Hagiographie. Von 1997 bis 2008 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam tätig. Seit 2008 hat sie die Professur für Judaistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg inne.

 

In Kooperation: Stadtarchiv Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Historischer Verein Dortmund, Auslandsgesellschaft NRW e.V.      

14.02.2018
„Basiswissen Antisemitismus“
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.
Herzogswall 17
45657 Recklinghausen

Veranstaltungsort:
VHS
Herzogswall 17, 45657 Recklinghausen

Beginn: 19:30 Uhr

„Basiswissen Antisemitismus“:
Kritische Bestandsaufnahme gängiger wissenschaftlicher Erklärungsansätze und Exkurse zu politischen „Dauerstreitthemen“

Mit Günter Semmler, Dipl.-Soz.-Wiss., ehem. Lehrbeauftragter an den Universitäten Köln und Duisburg-Essen

 

Der Dozent Günter Semmler beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten mit antijüdischen Vorurteilen, dem Antisemitismus. In seinen „Studierstubentexten“ und insbesondere in zahlreichen Vorträgen analysierte er seine vielfältigen Erscheinungsformen in Geschichte und Gegenwart; zum „Holocaustgedenktag“, zur „Reichspogromnacht“, zum christlich motivierten Antijudaismus des Mittelaltes, zu Luthers zwiespältigem Verhältnis zum Judentum, zum „Antizionismus“ der politischen Linken oder den antijüdischen Ressentiments im Islam.

 

Zahlreiche Studien belegen, dass der Antisemitismus hierzulande nach wie vor grassiert und inzwischen ein „gesellschaftliches Problem“ bildet. – Einem Problem, dem in Schulen, Verbänden der Jugendarbeit, interkulturellen/antirassistischen Arbeitskreisen und Initiativen und weiteren Institutionen und Organisationen zumeist mit Rat- und Tatlosigkeit begegnet wird. – Eine Ursache hierfür liegt erfahrungsgemäß im mangelnden Sachverstand begründet: „das Gute“ zu wollen, reicht zur Bekämpfung letztendlich nicht aus. Der Vortrag zielt daher darauf ab, notwendige Grundinformationen („Basiswissen“) aus dem reichhaltigen Reservoir der Antisemitismusforschung vorzustellen und kritisch zu erörtern. Kurzum: Was ist eigentlich „Antisemitismus“, wo kommt „das“ her, wie sehen seine offenen und verdeckten („sekundären“) Erscheinungsformen aus? Welcher „Erklärungsansatz“ ist „richtig“, welcher „falsch“?

 

Der Dozent maßt sich nicht an, die „probatesten Mittel“ zur pädagogischen und politischen Lösung des gesellschaftlichen „Antisemitismusproblems“ passgenau zu liefern, vielmehr sollte im Anschluss des Vortrags über mögliche Lösungswege diskutiert werden! – Dass dies sicherlich kontrovers geschehen wird, liegt in der moralisch und politisch bestimmten „Natur der Sache“.



Kooperation: VHS Recklinghausen

19.02.2018
„Erzählt es euren Kindern“
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.
Herzogswall 17
45657 Recklinghausen

Veranstaltungsort:
Ev. Kirchenkreis Recklinghausen
Limperstr. 15, Recklinghausen

Dauer: 10:00 bis 16:30 Uhr | Kosten: 15,00 € (inkl. Mittagsimbiss)

„Erzählt es euren Kindern“: Heute religiös erziehen – aber wie?

Aktuelle Impulse aus Christentum und Judentum
Mit Prof. Dr. Hans-Martin Lübking und Bruno E. Landthaler

 

Professor Dr. Lübking geht in seinem Vortrag den Fragen nach einer heute angemessenen religiösen Erziehung und Sozialisation nach.

 

Anschließend stellt uns der jüdische Theologe Bruno E. Landthaler (s)eine neue Übertragung der Tora für Kinder vor. Nach 50 Jahren gibt es damit erstmals wieder eine jüdische Kinderbibel in Deutschland. Das fünfbändige Werk heißt „Erzähl es deinen Kindern“ und verfolgt eine neue Konzeption: Der Text eignet sich sowohl zum Vorlesen für Kinder bereits im Grundschulalter als auch zum eigenständigen Aneignen für ältere Kinder. Eingeschobene Erläuterungen helfen dabei Kindern wie Erwachsenen. Die Autoren haben bei ihrer Übertragung der z.T. schwierigen Texte den berühmtesten Kommentator Raschi hinzugezogen. Nach einer Einführung anhand von Texten, die Gegenstand im christlichen Religionsunterricht sind, können die Teilnehmenden in Workshops an selbst ausgewählten Texten Möglichkeiten für den Einsatz in ihrem eigenen Unterricht ausloten.

 

Mitwirkende: Prof. Dr. Hans-Martin Lübking, ehem. Direktor des Pädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen; Bruno E. Landthaler, Autor, Frankfurt, Gerda E.H. Koch, Vorstand GEE-Pädagogische Akademie und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.; Petra Sinemus, Pfarrerin, Schulreferentin der Kirchenkreise Recklinghausen sowie Gladbeck, Bottrop, Dorsten

 

Kooperation: GEE-Pädagogische Akademie, Duisburg Schulreferat der Ev. Kirchenkreise Recklinghausen und Gladbeck, Bottrop, Dorsten; Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.

20.02.2018
Heimat, bist du wieder mein
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Auslandsgesellschaft NRW e.V.
Steinstr. 48, 44147 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

"Heimat, bist du wieder mein.

Autobiographische Erinnerungen an das deutsche Judentum"

Lesung mit Fotos mit Prof. Dr. Daniel Hoffmann (Köln)

 

Der Autor Daniel Hoffmann erzählt in seinem neuen Buch "Heimat, bist du wieder mein" vom deutschen Judentum und von seiner von der Shoah geprägten Familiengeschichte.

 

Er schildert exemplarisch - auch an Beispielen aus der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf - Stationen einer deutsch-jüdischen Existenz im Schatten der Shoah in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik.
Seine „Autobiographischen Erinnerungen“ sind jedoch kein rein historisches Buch, sondern im Erzählen wird das Geschehene auch literarisch gestaltet.

 

Im Mittelpunkt steht der Lebensweg des Vaters des Autors, des in Iserlohn geborenen Paul Hoffmann, der die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald überlebt hat. Nach dem Krieg wirkte er als Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

 

Der Referent, Jg. 1959, ist Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.

 

In Kooperation:  Auslandsgesellschaft NRW e.V., Volkshochschule Dortmund, Jüdische Kultusgemeinde Dortmund, Evangelische Akademie Villigst, Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit im Erzbistum Paderborn, Institut für Anglistik und Amerikanistik der Technischen Universität Dortmund

21.02.2018
Mittwochsgespräch
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 19:00 Uhr

1918 - Aufstand für die Freiheit
Die Revolution der Besonnenen - Die vertane Chance zur Demokratie

Vortrag von Dr. Joachim Käppner

 

Die Revolution der Arbeiter und Soldaten von 1918 war eine historische Chance – dafür, ein demokratisches Deutschland zu schaffen, das stärker gewesen wäre als die Weimarer Republik.


In wenigen Tagen erreichen sie, was der Sozialdemokratie in Jahrzehnten nicht gelungen war: die überlebte, autoritäre Ordnung des Kaiserreichs zu stürzen. Es ist die Tragödie der Revolution, dass ihre eigenen Führer sie fürchteten – zu Unrecht. Denn das Ziel der meisten Revolutionäre war nicht, wie es in der Rückschau oft erschien, ein kommunistisches Regime wie in Russland zu errichten.

 

Der promovierte Historiker Dr. Joachim Käppner ist Redakteur und Autor bei der Süddeutschen Zeitung.

22.02.2018
Wieder gut gemacht? Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr

Wieder gut gemacht? Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945

Vortrag von Manfed Schmitz-Berg, Richter i.R.

 

Die Terrorherrschaft der Nazis hat zu millionenfachem im Namen des Staates begangenen Unrecht geführt. Verfolgte aus fast allen Ländern Europas hatten oft lebenslange schwere körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu ertragen. Wer an Leib und Leben verschont blieb, sah seine wirtschaftliche Existenz vernichtet oder sein Vermögen entzogen. Wie ist der größere der beiden deutschen Nachfolgestaaten – die Bundesrepublik - mit den Opfern und Geschädigten der Naziherrschaft umgegangen? Gab es für alle oder wenigstens die meisten Betroffenen eine „Wiedergutmachung“? Oder wurde wenigstens versucht, angemessenen Ersatz für an Leib, Seele und Vermögen erlittene Schäden zu leisten? Neben den wichtigsten historischen Fakten werden exemplarisch einige Entschädigungsfälle näher vorgestellt.

 

Gemeinsam mit Evangelischer Stadtakademie und Mahn- und Gedenkstätte.

22.02.2018
LESUNG - "Unorthodox" und "Überbitten"
Auslandsgesellschaft NRW e.V.
Steinstr. 48
44147 Dortmund

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv
Märkische Straße 14, 44135 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt frei

"Unorthodox" und "Überbitten"

Lesung mit Deborah Feldman

 

Die Aurorin liest aus ihren biographischen Werken und spricht über ihre Jugend in einer chassidischen Gemeinde in Williamsburg, New York und ihren Ausbruch aus dieser Welt.

 

www.deborahfeldman.de/

 

In Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

26.02.2018
Heimat gefunden in der Fremde
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 18:00 Uhr

Heimat gefunden in der Fremde

Natascha Janovskaja, Moderation | Natalia Orlova, Musikschulleitung

 

Der heutige Abend wird ganz anders sein als die bisherigen Treffen, es erwartet uns ein Instrumentenregenbogen. Das Team der Musikschule „Arioso“ wird gemeinsam mit seinen Schülern und Schülerinnen ein Konzert geben. Sie sind alle herzlich eingeladen, den virtuosen Klängen der verschiedenen Instrumente zu lauschen. Die Abende mit Natascha Janovskaja „Heimat in der Fremde gefunden“ sind schon zur Tradition in der Bastionstraße geworden. Es werden dort Menschen vorgestellt, die einst aus der ehemaligen Sowjetunion kamen, aber schon längst zum festen Bestandteil der Gesellschaft geworden sind.

27.02.2018
Israel und Palästina – Binationaler Staat oder zwei Staaten für zwei Völker?
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50

Beginn: 19:30h | Eintritt: 3 €

Israel  und Palästina – Binationaler Staat oder zwei Staaten für zwei Völker?

Vortrag Dr. Angelika Timm

Das israelisch-palästinensische Spannungsverhältnis prägt seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Entwicklung des Nahen Ostens. Die Jahrzehnte des Konflikts waren jedoch nicht nur durch Militanz gekennzeichnet, sondern stets auch begleitet vom Streben nach einem friedlichen Ausgleich. Zunehmend gewann die Formel „Zwei Staaten für zwei Völker“ an Bedeutung.


Angelika Timm stellt anhand ihrer neuen Publikation „100 Dokumente aus 100 Jahren. Teilungspläne, Regelungsoptionen und Friedensinitiativen im israelisch-palästinensischen Konflikt (1917 – 2017)“ die wichtigsten Positionsbestimmungen internationaler Mächte und Organisationen bzw. regionaler Akteure sowie binationale israelisch-palästinensische Friedensvorschläge in ihrem jeweiligen historischen Kontext vor. Mit Blick auf die Zukunft wird u. a. nachgefragt, wie realistisch die bisher diskutierten Ein- und Zwei-Staatenmodelle sind bzw. welche anderen Optionen für ein Konfliktmanagement denkbar wären.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Lehrhausreihe.

27.02.2018
Überbitten
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Jüdische Gemeinde
Paul-Spiegel-Platz 1, Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt: 5 €

Überbitten

Mit Deborah Feldman, Autorin, und Christian Ruzicska, Verleger

 

Kurz nach ihrem 23. Geburtstag verlässt Deborah Feldman die ultraorthodoxe chassidische Gemeinde der Satmarer Juden in Williamsburg, New York, und damit das Leben, das sie in „Unorthodox“ ebenso packend wie anschaulich beschrieben hat. Gemeinsam mit ihrem Sohn beginnt sie ein völlig neues Leben und reist zu den Wurzeln ihrer Familie und Gründen ihres Glaubens. Ihr zweites Buch „Überbitten“ handelt eindrücklich und bewegend davon, wie sie in Europa zu sich und zu einer neuen Heimat findet.

Im Gespräch mit ihrem Verleger und Übersetzer Christian Ruzicska erzählt Deborah Feldman ihre Geschichte, in der die äußeren Stationen zugleich eine innere Entwicklung spiegeln.

Gemeinsam mit Jüdischer Gemeinde.

05.03.2018
„Warum Israel, warum Deutschland ? – Wege der Vermittlung?“
Jüdisches Museum West­falen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

10:00-17:00 Uhr

„Warum Israel, warum Deutschland ? – Wege der Vermittlung?“

Eine Fortbildung für Mitarbeiter/innen aus Schulen, Gedenkstätten, außerschulischer Bildung


Das Ziel dieses Workshops ist es, nachhaltige Projekte im Bereich der deutsch-israelischen Verständigung zu initiieren. Wie ermutigen wir die junge Generation zur Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und anschließend (und dadurch ermöglicht) zur Öffnung für die Geschichte der Anderen?


Der inhaltliche und methodische Fokus der Veranstaltung liegt auf  der Alltagsperspektive und der biografischen Arbeit. Ein zentraler Schwerpunkt hierbei ist die didaktische Auseinandersetzung mit diesen Ansätzen und fortführende Planung.


Die israelische Bildungsexpertin Anita Haviv-Horiner verfügt über eine langjährige Erfahrung  im Bereich des deutsch-israelischen Dialogs. Durch ihre Workshops, Vorträge, Beratungsarbeit und Publikationen hat sie sich als eine der führenden Expertinnen in diesem Themenbereich etabliert. Bitte schauen Sie für ein genaues Programm auf unsere Internetseite!

 

In Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle für das Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Begegnung und zum Austausch junger Menschen mit Israel

07.03.2018
Judenhass und muslimische Einwanderung
Jüdisches Museum West­falen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Veranstaltungsort:
Bildungszentrum/VHS Dorsten
Im Werth 6, Raum 106

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt: 10 €

Judenhass und muslimische Einwanderung

Vortrag von Dr. Juliane Wetzel (Berlin)


Muslime stehen als vermeintlich zentrale Träger des Antisemitismus  im Rampenlicht – mit der Flüchtlingszuwanderung hat sich diese Zuschreibung noch verstärkt. Welche Rolle spielen Muslime und Moscheegemeinden tatsächlich in diesem Kontext, und welchen Stellenwert hat der „zugewanderte Antisemitismus“ im Vergleich mit anderen Trägergruppe?


Dr. Juliane Wetzel arbeitet am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und war Mitglied des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus der Bundesregierung.

– in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Dorsten –

12.03.2018
"I’m a Jewess”
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Domforum
Domkloster 3
50667 Köln

Beginn: 19:30h | Eintritt € 5, € 3 ermäßigt

I’m a Jewess” - Eleanor Marx (1855 - 1898): Die Frauen-, die Juden- und die Klassenfrage

Vortrag Dr. Eva Weissweiler


Eleanor Marx (1855 - 1898), in der Familie “Tussy” genannt, war die jüngste Tochter von Karl Marx, die Einzige, die im englischen Exil geboren wurde. Sie hatte eine besonders enge Bindung an ihren Vater und hat große Teile seines Werkes übersetzt und herausgegeben. “Tussy: that’s me”, soll Karl Marx über sie gesagt haben. Nach seinem Tod setzte sie viele seiner Forderungen in die Tat um, ob als Gewerkschaftsführerin, Kolonialisierungsgegnerin oder Vorkämpferin für den Achtstundentag. In einem Punkt aber grenzte sie sich deutlich von ihm ab: in ihrem Verhältnis zur “Judenfrage”. Während er selbst sein Judentum aggressiv ablehnte und jüdische Genossen wie Lassalle als “Baron Itzig” oder den “jiddischen Nigger” bezeichnete, nannte sie sich selbst eine “Jüdin”, freundete sie sich mit jüdischen Schriftstellern wie Israel Zangwill oder Amy Levy an und vertrat die Rechte der ostjüdischen Flüchtlinge im Londoner East End.

 

Die bekannte Autorin Eva Weissweiler arbeitet in ihrem neuen Buch über Eleanor Marx diesen Aspekt besonders heraus und beschreibt die antisemitischen Widerstände, gegen die sie in ihren eigenen  sozialistischen Reihen zu kämpfen hatte.


Eine Veranstaltung im Rahmen der Lehrhausreihe in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk.

13.03.2018
Von Abba bis Zorn Gottes: Irrtümer aufklären – das Judentum verstehen
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Auslandsgesellschaft NRW e.V.
Steinstr. 48, 44147 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

Von Abba bis Zorn Gottes: Irrtümer aufklären – das Judentum verstehen

Vortrag und Buchpräsentation mit Dr. Norbert Reck (München)

 

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ – ist das nicht das jüdische Prinzip der Rache? Und sind nicht die Pharisäer so tückisch wie das gleichnamige Getränk – nach außen mit harmlosem Sahnehäubchen, aber innen voll Rum? Zahlreiche Vorurteile gegenüber dem Judentum halten sich hartnäckig, allen Aufklärungsversuchen zum Trotz. Falsche Lesarten der Bibel und immer wieder gepredigte Klischees in christlichen Gottesdiensten zählen zu den Ursachen. Eine Gruppe von 33 renommierten jüdischen und christlichen Wissenschaftlern hat es nun gemeinsam unternommen, die gängigsten christlichen Irrtümer über das Judentum kompetent aufzuklären – in einem ungewöhnlichen kleinen Lexikon. Mit vielen überraschenden Erkenntnissen.

 

Der Publizist Norbert Reck ist einer der Mitherausgeber des Buchs. Er berichtet von seiner Entstehung und erzählt aus der Geschichte der Judenfeindschaft, vom Umschlagen der religiösen Vorurteile in gesellschaftliche Verfolgung.

 

Der Referent ist katholischer Theologe, promovierte über die Bedeutung der Zeugnisse von Überlebenden der Schoa für die Theologie, ist Mitglied des Gesprächskreises Juden und Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken und lebt als Übersetzer und freier Publizist in München. Veröffentlichungen u.a.: Abenteuer Gott. Den christlichen Glauben neu denken (Darmstadt 2003); Mit Blick auf die Täter. Fragen an die deutsche Theologie nach 1945 (zus. mit Björn Krondorfer und Katharina von Kellenbach, Gütersloh 2006); Beim Gehen entsteht der Weg. Gespräche über das Leben vor und nach Auschwitz (mit Hanna Mandel, Hamburg 2008).

 

In Kooperation: Volkshochschule, Auslandsgesellschaft NRW e.V., Evangelische Akademie Villigst, Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit im Erzbistum Paderborn

16.03.2018
Zeitinsel Avi Avital
Konzerthaus Dortmund
Brückstraße 21
44135 Dortmund

16. März 2018  |  20:00 Uhr

Kammerkonzert - Musik für Freaks – Avi Avital & Omer Klein

PROGRAMM:

Johann Sebastian Bach Partita für Violine solo Nr. 2 d-moll BWV 1004 (Auszüge) - Fassung für Mandoline solo

Omer Klein Improvisation · Jazzkompositionen

 

17. März 2018  |  20:00 Uhr

Weltmusik - Avi Avital – Between Worlds

Avi Avital ist bekannt für seine Überschreitungen von Genregrenzen – von Klezmer, Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik. In seinem Programm »Between Worlds« kombiniert er klassische Kammermusikwerke mit originärer Volksmusik und stellt damit zugleich die verschiedenen Persönlichkeiten der Mandoline heraus.


18. März 2018  |  18:00 Uhr

Lieder-/Arienabend -Avi Avital & Andreas Scholl

PROGRAMM:

Salvatore Lanzetti Sonate für Violoncello und Basso continuo G-Dur op. 1 Nr. 7

Antonio Vivaldi Triosonate für Mandoline, Laute und Basso continuo C-Dur RV 82

Domenico Scarlatti »Mi ha diviso il cor«

Anonymus »L’occasion delle mei pene«

Antonio Caldara »Da tuoi lumi«

Antonio Vivaldi Triosonate für Mandoline, Laute und Basso continuo g-moll RV 85

Georg Friedrich Händel »Sento là che ristretto« HWV 161a

Anonymus »La biondina in gondoletta« · »La farfalle«

Antonio Caldara »Vaghe luci«

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www.aviavital.com/

18.03.2018
"Rund um die Villa"
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 14:00 Uhr | 5 € pro Person
Anmeldung nicht erforderlich

Treff- und Endpunkt jeweils am Geschichtsort Villa ten Hompel, Dauer ca. 90 Minuten

Stadtteilführung "Rund um die Villa"

Eine weitere Veranstasltung findet am 8. Juli 2018 statt

Der historische Spaziergang mit dem Historiker Timm C. Richter führt durch das Erpho- und Mauritzviertel. Neben der Villa ten Hompel, dem Dienstsitz des Befehlshabers der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI, befanden sich dort noch außergewöhnlich viele weitere Dienststellen von Partei und Staat in den Jahren 1933 bis 1945.

Auch Orte der Verfolgung lassen sich finden, wie etwa die Leitstelle der Gestapo oder der Getrudenhof, Sammelstelle der münsterländischen Juden vor ihrer Deportation. Im Rahmen dieses Rundganges werden an diesen Orten nach Spuren von Nationalsozialistischer Herrschaft, Verfolgung und Krieg gesucht und gezeigt, dass viele dieser Orte nicht nur räumlich eine Nähe zur Villa ten Hompel hatten.

18.03.2018
„Ess is gewen a sumertog“
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Auslandsgesellschaft NRW e.V.
Steinstr. 48, 44147 Dortmund

Beginn: 17:00 Uhr | Eintritt frei

„Ess is gewen a sumertog“
Das Wilnaer Ghetto im Spiegel seiner Lieder

Konzert mit Roswitha Dasch, Geige, Gesang und Ulrich Raue, Klavier, Arrangements (Wuppertal)

 

Die Musikerin Roswitha Dasch ist mehrfach nach Wilna (Vilnius) gereist, um vor Ort mit Zeitzeugen zu sprechen und historische Hintergrundinformationen zur Geschichte des Ghettos in Erfahrung zu bringen. So entstand eine Text-Musik-Collage, die anhand von Zeitzeugenberichten, wichtigen historischen Ereignissen und vor allem durch jiddische Lieder die Lebenssituation der jüdischen Bevölkerung im Wilnaer Ghetto in den Jahren 1941-1943 auf eine sehr eindringliche Art näher bringt. Diese Lieder wurden von jüdischen Komponisten und Dichtern im Ghetto verfasst und von Ulrich Raue für die Besetzung Gesang, Violine und Klavier arrangiert. Dasch und Raue lassen Musik erklingen, die den Menschen im Ghetto trotz aller Trauer und Verzweiflung immer wieder Mut und Hoffnung gegeben hat.

 

In Kooperation: Volkshochschule, Auslandsgesellschaft NRW e.V., Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Evangelische Akademie Villigst

25.03.2018
„balades, tfiles, shmuesn - Balladen, Gebete, Gespräche“
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Iserlohner Str. 25, Schwerte

Workshop vom 25. bis 27. März 2018

Kosten: 140 €, erm. 65 € (EZ m. Vollpension), Tagungsbeitrag: 70 €, erm. 35 €
Anmeldung, Programm: Ulrike Pietsch, Tel.: 02304 / 755-325, ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de

„balades, tfiles, shmuesn - Balladen, Gebete, Gespräche“

Lieder- und Klezmer-Workshop mit Daniel Kempin (Frankfurt) und Dimitry Reznik (Antwerpen)

 

In diesem Workshop geht es um Lieder, die erzählen, um Gespräche und Geschichten. Im Dialog befinden sich Eltern und Kinder oder Liebespaare. Es finden vertrauliche Bekenntnisse zu einer Kerzenflamme, einem Weidenbaum oder einem Foto statt. Auch Gebete sind Dialoge mit G‘‘tt, die zugleich Geschichten erzählen können. Von den zahlreichen Balladen haben wir Berichte über historische Erfahrungen im Babylonischen Exil, in Odessa, aber auch aus intimen Situationen in einem Wald oder der Negev-Wüste ausgewählt. Die Themenwahl ermöglicht eine große Bandbreite von humoristischen, nachdenklichen, ausgelassenen und sehnsuchtsvollen Gesängen in jiddischer und hebräischer Sprache.  

 

Bestandteil des Lieder- und Klezmerworkshops ist die Erarbeitung einer instrumentalen (und vokalen) Klezmer-Suite, ein chorisches Stück und das Angebot eines Films. Wer Interesse hat, eigene jüdische Lieder mitzubringen und vorzustellen, kann dies gerne tun. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob und welches Instrument Sie verbindlich mitbringen werden.Thematische und instrumentale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Freude am Singen schon!  

 

Tagungsleitung: Dr. Sabine Federmann

 

Den Workshop leiten:
Daniel Kempin, freiberuflicher Musiker - mit reicher Konzert- und Workshoptätigkeit inclusive Veröffentlichung von fünf z.T. mehrfach ausgezeichneten CD’s - sowie Chasan/Kantor des Egalitären Minjan der Jüdischen Gemeinde Frankfurt

 

Dimitry Reznik, freiberuflicher Klezmer, Mitglied der Jüdischen Gemeinde Antwerpen, Musikstudium in St. Petersburg, Köln und Utrecht. 

 

In Kooperation: Evangelische Akademie Villigst

25.03.2018
Wer hat Angst vor Pluralismus?
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.
Herzogswall 17
45657 Recklinghausen

Veranstaltungsort:
Ev. Pauluskirche
Römerstr. 59, Marl

Beginn: 19:00 Uhr

Wer hat Angst vor Pluralismus? Jüdische Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart

Vortrag von Günther B. Ginzel

 

Für die einen ist Vielfalt ein Geschenk, für andere eine Gefahr. Und doch ist das Judentum ein Beispiel für die Fähigkeit der Veränderung, für das Spannungsfeld von Anpassung und dem Festhalten am Ureigenen – und das seit biblischen Zeiten. Doch erleben wir aktuell im Umfeld von Synagoge, Kirche und Moschee nicht auch einen oft hässlichen Kampf um Deutungshoheiten und Machtanspruch? Vielleicht auch, weil Religionen von Nationalisten so gern vereinnahmt werden? Andere verteidigen den Pluralismus als Grundelement jeglicher Freiheit. Können wir aus den jüdischen Erfahrungen lernen?

 

Mit dieser Veranstaltung endet die Ausstellung „DU gehst MICH an“.

 

Kooperation: Kirchenkreis Recklinghausen, Ev. Erwachsenenbildung, Ev. Paulus-Kirchengemeinde Marl, GEE-Pädagogische Akademie

27.03.2018
Matzenlasagne und „Afikoman“ suchen
Jüdisches Museum West­falen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten


10:00-15:00 Uhr
Für Kinder ab 8 Jahren | Kostenbeitrag 5 €

Matzenlasagne und „Afikoman“ suchen

Ferienwerkstatt für Kinder rund um das Pessach-Fest

 

Kurz vor dem Osterfest nehmen wir Euch mit auf eine Entdeckungsreise zum Feiertag Pessach. Wir werden in unserer Pessach-Werkstatt gemeinsamen basteln und eine leckere Schoko-Matzenlasagne manchen! Danach gehen wir im Museum auf Entdeckungsreise und suchen den „Afikoman“. Wer mitmachen und erfahren möchte, was der „Afikoman“ ist, kann sich ab sofort bei uns anmelden!

 

Anmeldung und weitere Informationen: 02362 951467 oder info@jmw-dorsten.de

12.04.2018
"Tischgespräche"
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 19:00 Uhr

"Tischgespräche" – Hitlers Monologe über Gott und die Welt

Mit dem Darsteller Andreas Breiing

 

Verführung, Faszination und Gewalt waren gezielt eingesetzte Stil- und Machtmittel in der NS-Diktatur. Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP und Privatsekretär Hitlers, ließ im Zweiten Weltkrieg zwischen Mitte 1941 und Anfang 1944 die Unterhaltungen bei Tisch im so genannten Führerhauptquartier in der "Wolfsschanze" in Ostpreußen  mitstenografieren. Bormann wollte sich bei seinen Erlassen und Verordnungen gegenüber anderen Parteigenossen auf das unverfälschte "Wort des Führers" berufen können.

Teilweise formulierte er aus beiläufig hingeworfenen Kommentaren Hitlers sogar Gesetze. Die Notizen haben bei der Familie Bormann das Kriegsende überstanden und wurden später in zwei Bänden veröffentlicht. Die vorgetragenen Texte sind wörtlich zitiert, nur hier und da dem heutigen Sprachgebrauch angepasst und in die direkte Redeform gebracht. Besonderheit der Aufführung in der Villa ten Hompel ist der generationenübergreifende Dialog, der Mythen, Lügen, Legenden und Vorurteile demaskieren hilft.

Aufgrund nur begrenzt möglicher Teilnehmendenzahl wird vorab um eine Reservierung im Sekretariat der Villa ten Hompel unter 02 51/4 92-71 01 oder unter tenhomp@stadt-muenster.de gebeten.

17.04.2018
Wie können wir heute verantwortlich von Israel sprechen?
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.
Herzogswall 17
45657 Recklinghausen

Veranstaltungsort:
Haus des Kirchenkreises
Limperstraße 15, Recklinghausen

Beginn: 19:00 Uhr

Geschichte (Schoah), Politik (Nahost) und Theologie (evangelisch) -
Wie können wir heute verantwortlich von Israel sprechen?

Vortrag von Marten Marquardt, Pfarrer und Leiter der Melanchthon-Akademie i.R.

 

Die Errichtung des Staats Israel sei ein Zeichen der Treue Gottes, haben wir vor 38 Jahren (vor einer Generation!) in einer feierlichen Erklärung der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland gesagt (Beschluss der Landessynode vom 11. Januar 1980). Das sollte nach Meinung des damaligen Präses „ein erster Schritt in einem uns allen aufgetragenen Lernprozess“ sein.

 

Im 80. Jahr der Existenz des Staates Israel ist es an der Zeit, diesen Lernprozess möglichst vorurteilsfrei zu evaluieren. Was haben wir gelernt? Was hat Bestand? Was bleibt oder was wird erst recht fragwürdig?

 

Marten Marquardt, Pfarrer und Leiter der Melanchthon-Akademie i.R., gehörte (z.T. als Vorsitzender) viele Jahre dem Ausschuss „Christen und Juden“ der Evangelischen Kirche im Rheinland an.

 

Kooperation: Evangelische Erwachsenenbildung, GEE-Pädagogische Akademie

22.04.2018
70 Jahre Staat Israel
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.
Herzogswall 17
45657 Recklinghausen

Veranstaltungsort:
Synagoge
Am Polizeipräsidium 3, Recklinghausen

Beginn: 17:00 Uhr | Kosten: Es wird um eine Spende gebeten

70 Jahre Staat Israel

Konzert mit dem Nodelman-Quartett

Vor 70 Jahren wurde der Staat Israel gegründet. Grund genug, dieses Ereignis feierlich zu würdigen. Am 14. Mai 1938, einem Freitag, rief David Ben Gurion in Tel Aviv den Staat Israel aus. Die Basis dafür hatte die UN gelegt mit ihrem Teilungsbeschluss des Landes im November 1947. Als am 14. Mai der letzte britische Hochkommissar das Mandatsgebiet Palästina verließ, ergriff die jüdische Führung ihre historische Chance. Die Zeremonie mit dem Verlesen der Unabhängigkeitserklärung dauerte wegen des Schabbatbeginns nur 32 Minuten.

 

Nach dem jüdischen Kalender fällt der Tag der Unabhängigkeit, Yom ha’Atzmaut, in diesem Jahr auf den 19. April. Die Jüdische Kultusgemeinde lädt im Rahmen ihrer Jubiläumsveranstaltung zu einem Konzert mit einem der besten Streichquartette für klassische Musik in Deutschland ein.

 

Grußworte des Landrats und der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin würdigen das historische Ereignis.

 

Kooperation: Jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, Am Polizeipräsidium 3, 45657 Recklinghausen

24.04.2018
Als die Juden nach Deutschland flohen
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50, 44147 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

Als die Juden nach Deutschland flohen.
Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte

Lesung und Buchpräsentation mit Hans-Peter Föhrding und Dr. Heinz Verfürth (Berlin)

 

Wer weiß schon, dass nach dem Zweiten Weltkrieg tausende Juden nach Deutschland flohen und als Überlebende der Shoah in DP-Lagern (für »Displaced Persons«, also Entwurzelte, Staatenlose) unter dem Schutz der Alliierten ein neues Leben begannen? 1946/47 flüchteten, ausgelöst durch antisemitische Exzesse, 300.000 osteuropäische Juden, besonders aus Polen, ausgerechnet ins Land der Täter. Vor neuer Verfolgung retteten sie sich zumeist in die amerikanische Zone. Die DPs kamen keineswegs, um hier auf Dauer zu bleiben, sondern glaubten sich nur auf der Durchreise nach Palästina. Ein großer Teil zog schließlich nach der Staatsgründung Israels 1948 dorthin weiter, viele auch in die USA.

 

Der rote Faden des Buches ist das Schicksal der Lea Waks. In Lodz geboren, überlebte sie das dortige Ghetto. 1946 verließ sie Polen mit ihrer Familie panikartig. Zunächst lebte Lea im DP-Lager Ziegenhain in Hessen, dann mit ihrem Mann Aron und zwei Söhnen in verschiedenen Camps. Diese Lager wurden in Selbstverwaltung geführt, mit allen Elementen traditionellen osteuropäischen Judentums, Synagogen, Schulen, Ausbildungsstätten, Theatern – eben jene Schtetl-Kultur, die Joseph Roth so meisterlich beschrieben hat. Für die Familie Waks dauerte die Lagerzeit allerdings ein ganzes Jahrzehnt. 1957 nahm sie die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf auf, wo sie drei Jahrzehnte als Textilkaufleute lebten.

 

Hans-Peter Föhrding studierte Pädagogik, Psychologie und Soziologie und war mehrere Jahre in der Erwachsenenbildung tätig. Außerdem als Journalist in leitender Stellung u.a. bei der Leipziger Volkszeitung und der Mitteldeutschen Zeitung, Redaktionsleiter der Jüdischen Allgemeinen. Als freier Journalist widmet Föhrding sich gesellschaftlichen Themen.

 

Dr. Heinz Verfürth, Studium der Politischen Wissenschaft, Neueren Geschichte und Soziologie. Redakteur u.a. bei Spiegel und Handelsblatt.1972 Chefreporter beim Kölner StadtAnzeiger, später dort Leiter des Politikressorts. 1993–1999 Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung. 1973 Theodor-Wolff-Preis. Jetzt freier Journalist und Autor in Berlin. Veröffentlichungen: »Die Arroganz der Eliten« 2008, »Schwarzbuch Politik: Gegen den Ausverkauf der politischen Kultur«, 2009.

 

In Kooperation: Volkshochschule, Auslandsgesellschaft NRW e.V., Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

14.05.2018
Israeltag 2018
Koordination: ILI - I like Israel e.V.
Bundesweit

70 Jahre Staat Israel

Aus Anlass der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 wird seit 2003 in vielen Orten Deutschlands der Israeltag gefeiert.

 

„Jede Stadt und jedes Fest setzt andere Akzente und doch vereinen sich alle, um über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg in einem großen, bunten und überregionalen Netzwerk den Unabhängigkeitstag eines einzigartigen und oft falsch verstandenen Landes als Fest für Jedermann zu feiern“, so Sacha Stawski.

 

Der primäre Termin für den Israeltag 2018 wird der 15. Mai 2018 sein. Aufgrund der zu erwartenden hohen Anzahl von Veranstaltungen in diesem Jubiläumsjahr wird der Schwerpunkt auf eine ILI-WOCHE vom 14. bis 20. Mai 2018 gelegt, in der möglichst die meisten der Israeltage stattfinden werden.

 

Die Israeltage werden auch in diesem Jahr auf der ILI-Homepage und bei Facebook veröffentlicht.

01.11.2018
Sprachtandem Deutsch-Hebräisch auf Facebook
Botschaft des Staates Israel und Goethe-Institut Israel

Die Botschaft des Staates Israel und das Goethe-Institut Israel haben gemeinsam eine Facebook-Seite eingerichtet, mit deren Hilfe interessierte Deutsch- beziehungsweise Hebräisch-Muttersprachler Sprachtandempartner finden können.

 

Die Mitglieder der Gruppe sind eingeladen, sich auf der Pinnwand vorzustellen - gern auch mit Fotos oder Videos - um ihren Wunsch nach einem Tandempartner zu bekunden. Interessenten können dann über die Kommentarfunktion oder durch eine persönliche Nachricht Kontakt aufnehmen. Wie die Tandempartnerschaft danach weitergeht, ob per Mail, Skype oder sogar persönliche Treffen, liegt natürlich an den Tandempartnern selbst.

 

Um Mitglied der Gruppe zu werden, wird ein Profil bei Facebook benötigt. Die Gruppe ist unter folgender URL zu finden: http://bit.ly/TandemDeutschIvrit

 

(Botschaft des Staates Israel, 22.07.13)

02.11.2018
Neue Bücher
Empfehlungen im Kulturnewsletter
der Botschaft des Staates Israel

 

Dror Mishani: „ Die schwere Hand“

Erscheint am 29. Januar 2018 im Zsolnay Verlag.

Avi Avraham, der „melancholische Sturkopf“, ist soeben zum Leiter des Ermittlungsdezernats von Cholon-Ayalon, Israel, ernannt worden. Beim nächsten Einsatz erkennt er die Leiche sofort: Lea Jäger. Sie war vor ein paar Jahren vergewaltigt worden, der Täter sitzt im Gefängnis. Jetzt fällt der Verdacht auf einen Mann in Polizeiuniform. Trotz heftiger Widerstände in den eigenen Reihen sucht Avi weitere Frauen, die nach einer Vergewaltigung erneut von einem Polizeibeamten vernommen wurden. Dabei stößt er auf eine junge Bankangestellte, die einige Jahre zuvor von einem Unbekannten brutal misshandelt wurde. Als er sie und ihren Mann aufs Revier bittet, kommt es zur Tragödie. Der dritte Krimi des international gefeierten Schriftstellers Dror Mishani.

Dror Mishani ist Literaturprofessor in Jerusalem, spezialisiert auf die Geschichte der Kriminalliteratur. Bei Zsolnay erschienen „Vermisst“ (2013), sein erster Roman und der erste in einer Reihe rund um Inspektor Avi Avraham, 2015 der zweite Fall, „Die Möglichkeit eines Verbrechens“. „Die schwere Hand“ ist der dritte Band der Reihe Avi Avraham ermittelt.

Dror Mishani: „Die schwere Hand“
übersetzt aus dem Hebräischen von Markus Lemke
288 Seiten, Zsolnay, Fester Einband, ISBN 978-3-552-05884-2

 

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Eshkol Nevo: „Über uns“

Erscheint bei dtv am 12. Januar 2018.

Arnon und Ayelet haben seit der Schwangerschaft Probleme mit dem Sex. Damit die Dinge wieder ins Lot kommen zwischen ihnen, passen Ruth und Hermann, das reizende ältere Ehepaar von nebenan, gern auf ihre kleine Tochter auf. Ein Stockwerk drüber hadert Chani Doron, die »Witwe« (ihr Mann ist ständig auf Geschäftsreise), mit ihrem Leben und Dvorah Edelman, ehemalige Richterin und tatsächlich verwitwet, träumt in der obersten Etage nachts davon, ihr Über-Ich werde amputiert. Lügen und Selbsttäuschung durchdringen Alltag und Familienleben. Nevo wirft Licht in die dunklen Winkel der menschlichen Natur und ist seinen Figuren zugleich mitfühlender Freund. Einfach davonkommen aber lässt er sie nicht...

Eshkol Nevo, geboren 1971 in Jerusalem, gehört heute zu den wichtigsten Schriftstellern seines Landes. Sein erster Roman „Vier Häuser und eine Sehnsucht“ stand 2005 auf der Shortlist des bedeutendsten Literaturpreises in Israel, dem Sapir Preis, 2008 wurde er in Frankreich mit dem Raymond Wallier Preis des Salon du Livre ausgezeichnet, 2009 war er auf der Longlist des Independent Prize. „Wir haben noch das ganze Leben“, sein zweiter Roman (Golden Book Prize, Israel 2007, Adei Wizo Preis, Italien 2011), war nicht nur in Israel, sondern auch in Deutschland ein Bestseller. Sein jüngster Roman „Neuland“ verkaufte sich in Israel über 130.000 Mal und gewann 2012 als „Book of the Year“ den Steimatzky Preis.


Eshkol Nevo lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Ra’anana / Israel.

Eshkol Nevo: „Über uns“
aus dem Hebräischen von Markus Lemke
Deutsche Erstausgabe, 320 Seiten, ISBN 978-3-423-28131-7

 

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Ayelet Gundar-Gosher: "Lügnerin"

Erschienen beim Kein & Aber Verlag im Oktober 2017

Manche Menschen werden durch die Wahrheit schön, andere durch die Lüge. Als die unscheinbare Eisverkäuferin eines Tages ein Missverständnis zu einer Lüge formt, richten sich plötzlich die Augen der ganzen Stadt auf sie. Im hellen Licht der Kameras blüht sie auf, und mit ihr wächst und gedeiht die Lüge. Doch wie lange kann sich eine prachtvolle Pflanze halten, wenn ihre Wurzeln in sandigem Grund stecken? Ayelet Gundar-Goshen (Löwen wecken) legt die menschliche Seele bloß und lässt die Grenzen zwischen Richtig und Falsch meisterhaft verschwinden.

Ayelet Gundar-Goshen, geboren 1982, studierte Psychologie in Tel Aviv, später Film und Drehbuch in Jerusalem. Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet. Ihrem ersten Roman, „Eine Nacht, Markowitz“ (2013), wurde der renommierte Sapir-Preis für das beste Debüt Israels zugesprochen, 2015 folgte mit „Löwen wecken“ ihr zweiter Roman, der zurzeit für NBC als TV-Serie verfilmt wird.

Ayelet Gundar-Goshen – Lügnerin (Roman)
aus dem Hebräischen von Helene Seidler
Hardcover, 336 Seiten, ISBN: 978-3-0369-5766-1

 

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Aharon Appelfeld: "Meine Eltern"

August 1938: Am Ufer des Flusses Prut in Rumänien versammeln sich die Sommerfrischler, überwiegend säkularisierte Juden, darunter ein Schriftsteller, eine Wahrsagerin, eine früher mit einem Christen liierte Frau, die nun auf Männerschau ist. Auch der zehnjährige Erwin und seine Eltern sind hier, doch das Kind spürt, dass etwas anders ist: Hinter den Sommerfreuden, den Badeausflügen und Liebeleien geht die Welt, die alle kennen, zu Ende. Einige reisen früher ab, andere verdrängen die Nachrichten aus dem Westen. Spannungen bleiben nicht aus, auch nicht zwischen den Eltern, der Mutter, die Romane liest, an Gott glaubt und an das Gute, und dem Vater, dem Ingenieur, der alles rational und pessimistisch sieht. Als die Familie in die Stadt aufbricht, überfällt Erwin die Furcht. In der Schule wurde er geschlagen und als „Saujude“ beschimpft – und er beginnt zu ahnen, dass an den unterschiedlichen Haltungen seiner Eltern noch viel mehr hängt: die Zukunft, das Überleben.

Ein feinfühliger Roman, der seismographisch die Brutalität des heraufziehenden Krieges verzeichnet – und zugleich das Porträt einer bürgerlichen Welt vor der Katastrophe. Eines der persönlichsten Bücher von Aharon Appelfeld, direkt, ehrlich und doch auch kindlich-schön.

Aharon Appelfeld wurde 1932 in Czernowitz geboren. Nach Verfolgung und Krieg, die er im Ghetto, im Lager, dann in den ukrainischen Wäldern und als Küchenjunge der Roten Armee überlebte, kam er 1946 nach Palästina. In Israel wurde er später Professor für Literatur. Seine hochgelobten Romane und Erinnerungen sind in vielen Sprachen erschienen, auf Deutsch zuletzt „Ein Mädchen nicht von dieser Welt“ und „Auf der Lichtung“. Aharon Appelfeld, der unter anderem mit dem Prix Médicis und dem Nelly-Sachs-Preis ausgezeichnet wurde, lebt in Jerusalem.

 

Aharon Appelfeld: „Meine Eltern“ (Roman)
aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
Rowohlt.Berlin, 272 Seiten, ISBN: 978-3-7371-0031-1

 

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Liad Shoham: „Das Blut an euren Händen“

Anat Nachmias langweilt sich. Sie arbeitet bei der lokalen Polizeistation in Petach Tikwa, wenige Kilometer östlich von Tel Aviv, und kümmert sich um Bagatelldelikte. Als eine Frau auf die Wache kommt und ihren Ehemann als vermisst meldet, stürzt sie sich deshalb mit Eifer in die Ermittlungen. Ihre Vorgesetzten sehen das nicht gern, Schwerkriminalität existiert ihrer Meinung nach nicht in Petach Tikwa, und vor allem verschwinden hier keine Menschen.

 

Als Ido Dolev, ein Freund des Vermissten, anfängt, sich ebenfalls für den Fall zu interessieren, kommt Schwung in Anats Nachforschungen. Und das nicht nur, weil Ido jung, gut aussehend und witzig ist. Die beiden merken, dass sie zusammenarbeiten müssen, um den Fall aufzuklären. Die brutale Wahrheit, die sie ans Licht bringen, übersteigt alles, was sie sich über die so saubere Stadt hätten ausmalen können.

 

Liad Shoham ist Schriftsteller und praktizierender Anwalt. Er studierte an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie an der London School of Economics. Liad Shoham ist einer der führenden Thriller-Autoren Israels, alle bislang veröffentlichten Bücher wurden zu Nr. 1-Bestsellern. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Tel Aviv. Bei DuMont erschienen bislang „Tag der Vergeltung“ (2013) und „Stadt der Verlorenen“ (2015).

 

Liad Shoham : „Das Blut an euren Händen“ Roman, ca. 400 Seiten
übersetzt aus dem Hebräischen von Ulrike Harnisch
DuMont Buchverlag ISBN 978-3-8321-8895-5

 

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David Grossman: „Kommt ein Pferd in die Bar“

Kann Humor Leben retten? Oder wenigstens die Seele eines Jungen? Der neue große Roman von David Grossman.

 

Für eine gute Pointe gab Dovele schon immer alles. Als Kind lief er oft auf den Händen. Er tat das, um seine Mutter zum Lachen zu bringen und damit ihm keiner ins Gesicht schlug. Heute steht er ein letztes Mal in einer Kleinstadt in Israel auf der Bühne. Er hat seinen Jugendfreund, einen pensionierten Richter, eingeladen. Im Laufe des Abends erzählt der Comedian zwischen vielen Witzen eine tragische Geschichte aus seiner Jugend. Es geht um Freundschaft und Familie, Liebe, Verrat und eine sehr persönliche Abrechnung auf dem Weg zu einer Beerdigung. Dem Kleinstadtpublikum ist das Lachen vergangen. Den Leser hält David Grossman mit diesem grandiosen Roman bis zur letzten Zeile gefangen.

 

David Grossman wurde 1954 in Jerusalem geboren und gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der israelischen Gegenwartsliteratur. 2008 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis, 2010 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei Hanser erschienen zuletzt „Diesen Krieg kann keiner gewinnen“ (2003), „Das Gedächtnis der Haut“ (2004), „Die Kraft zur Korrektur“ (2008), „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ (Roman, 2009), „Die Umarmung“ (2012) und „Aus der Zeit fallen“ (2013). p>Im April stellt David Grossman seinen Roman auf einer Lesereise durch Deutschland persönlich vor.

 

David Grossman: "Kommt ein Pferd in die Bar" Roman, 256 Seiten
übersetzt aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer
Hanser Verlag ISBN 978-3-446-25050-5 ePUB-Format ISBN 978-3-446-25189-2

 

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Israel Wimmelbuch

Rachel Shalev nimmt uns mit auf eine bunte Reise quer durch Israel und zeigt uns Land und Menschen. Wir entdecken die Stadt Tel Aviv mit ihrem Strand und lebhaften Straßencafes und wandern mit Familie Teitelbaum durch den grünen Norden Israels. Auf dem Markt in Jerusalem begegnen uns die unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt, für die Jerusalem eine "heilige Stadt" ist. In der Negev-Wüste treffen wir auf die Beduinenfamilie Abu Zaid. Eine äthiopische Einwanderin und ihre Mutter plantschen im Toten Meer, drei Nonnen schauen wir beim Tauchen nach bunten Fischen und Korallenriffen in Eilat zu.

Die vielen kleinen durchgehenden Geschichten wimmeln vor liebevollen Details und überraschenden Charakteren.

Rachel Shalev "Israel Wimmelbuch"
14 Seiten, Pappe, 3-6 Jahre
ISBN 9783981382587

In Kooperation mit