Veranstaltungen

17.09.2019
Kurs - Jüdische Philosophie im 20. Jahrhundert
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 15:30 Uhr

„Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch“. Jüdische Philosophie im 20. Jahrhundert

Vortrag von Dr. Martin Fricke, Pfarrer/ev. Vorstand GCJZ

 

10., 17. und 24. September 2019

 

Nicht dass der nicht ein beachtliches OEuvre verfasst hätte! Aber keine Lehre zu haben, vielmehr ein Gespräch zu führen – so hat Martin Buber das Dialogische, Offene und immer Lebensbezogene seiner Werke beschrieben. Für viele jüdische Philosophen des 20. Jahrhunderts ist es charakteristisch gewesen und verleiht ihrem Denken eine bleibende Aktualität. Der Kurs begibt sich auf die Spuren dreier dieser großen Denker: Martin Buber, Franz Rosenzweig und Leo Baeck.

 

Gemeinsam mit Evangelischer Stadtakademie

18.09.2019
“Ignatz Bubis” – Jüdische Persönlichkeiten in Deutschland
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenar­beit e.V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Gemeindesaal der Synagogen-Gemeinde Köln
Roonstraße 50, 50674 Köln

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt: 5€

“Ignatz Bubis” – Jüdische Persönlichkeiten in Deutschland

Vortrag von Prof. Dr. Salomon Korn

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Ignatz Bubis, 1927 in Breslau geboren, teilte als Opfer des Naziterrors die Leidensgeschichte seiner Generation. Mit ihr teilte er auch den Zwang zur Entscheidung, in welchem Land er nach dem Ende des Krieges eine neue Heimat finden sollte. Er entschied sich für Deutschland, für ein Leben im Land der Täter und Mitläufer. Er verstand sich als “deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens”. Hitlers totalem Vernichtungswillen sollte ein wieder auflebendes jüdisches Leben in Deutschland entgegengestellt werden. Bubis’ starke Medienpräsenz als “Stimme des Gewissens” garantierte das erwünschte Sichtbarwerden der kleinen jüdischen Minderheit – aber auch zahlreiche antisemitische Anfeindungen.

 

Der Rückblick auf das Leben und Wirken Bubis’ öffnet den Blick auf die Gegenwart und die erhoffte Zukunft. Kann angesichts der nach wie vor belastenden Vergangenheit Normalität gestaltet werden?

 

Professor Salomon Korn hat viele Jahre lang die Akitvitäten des 1999 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, aus nächster Nähe beobachten können. Prof. Dr. Salomon Korn ist Ehrensenator der Universität Heidelberg und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt a.M. sowie ehem. Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

 

Eine Kooperationsveranstaltung der Synagogen-Gemeinde Köln, dem Katholischen Bildungswerk Köln und der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

18.09.2019
Antisemitismus heute - was hat sich verändert?
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Palais Wittgenstein
Bilker Straße 7 – 9, 40213 Düsseldorf

Beginn: 19.00 Uhr

Veranstaltung fällt leider aus!

Antisemitismus heute - was hat sich verändert?

Vortrag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW und Bundesministerin a.D.

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Die Antisemitismusbeauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger warnt vor der zunehmenden Judenfeindlichkeit im Land. „Mich treibt um, dass wir heute wieder eine Entwicklung haben, die ich mir nie vorstellen konnte. Jude ist wieder zu einem Schimpfwort geworden“, sagt sie im Interview. Die Zahl der antisemitischen Straftaten ist im größten deutschen Bundesland um neun Prozent auf 324 im Vorjahr gestiegen, jüdische Jugendliche trauen sich nicht mehr mit Kippa auf die Straße zu gehen.

 

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird in ihrem Vortrag die aktuelle Situation analysieren und von den Herausforderungen ihrer Arbeit und geplanten Projekten berichten.

 

Gemeinsam mit Evangelischer Stadtakademie und Düsseldorfer Appell / Respekt und Mut

19.09.2019
Sukkot – Das jüdische Laubhüttenfest
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 17:30 Uhr | 7 € für Nichtmitglieder

Sukkot – Das jüdische Laubhüttenfest

Vortrag von Natalie Broich, Pfarrerin

 

Das jüdische Laubhüttenfest, Sukkot, wird einmal im Jahr gefeiert. Man erinnert sich an die Zeit, in der das Volk Israel durch die Wüste gewandert ist, auf dem Weg in das gelobte Land. Es gibt zahlreiche Riten und Gebräuche rund um das Sukkot-Fest. Pfarrerin Natalie Broich wird eine kurze Einführung geben, von ihren persönlichen Eindrücken berichten sowie Texte aus Midrasch und Talmud zur gemeinsamen Lektüre auswählen.

 

Gemeinsam mit Evangelischer Stadtakademie

19.09.2019
"Herrenmenschen"
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

"Herrenmenschen" - Die deutschen Kreishauptleute im besetzten Polen

Ein Vortrag von Markus Roth

Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Der Zweite Weltkrieg in Europa begann. Obwohl dieser Krieg und die währenddessen begangenen Massenverbrechen seit Jahrzehnten Gegenstand von Forschung und politischer Diskussion sind, gibt es insbesondere im gesellschaftlichen Bewusstsein noch zahlreiche blinde Flecken. Wir nehmen dies zum Anlass, uns im September und Oktober 2019 einiger der weitgehend unbekannten Themen zu widmen.

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Die Geschichte der deutschen Besatzungsherrschaft in Polen während des Zweiten Weltkriegs ist eine Geschichte des Terrors, der Korruption und der Vernichtung. Motor der fortschreitenden Brutalisierung waren die Kreis- und Stadthauptleute, eine aus dem "Altreich" kommende nationalsozialistische Funktionselite mit nahezu unbegrenzten Machtbefugnissen. Markus Roth beschreibt ihre Vorreiterrolle für die Radikalisierung in den zentralen Bereichen der Besatzungspolitik - und er schildert die Konsequenzen ihres Auftretens als notorisch gewaltbereite 'Herrenmenschen' im Osten.

Dr. Markus Roth ist Stellvertretender Leiter und Geschäftsführer der Arbeitsstelle Holocaustliteratur.

20.09.2019
Bejt Haknesset
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Jüdische Kultusgemeinde
Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, 44135 Dortmund

17.30 bis 20.00 Uhr

Bejt Haknesset

Synagogenführung mit anschließender Teilnahme am Schabbatgottesdienst

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Die Synagoge ist ein „Bejt Haknesset“ – ein „Haus der Versammlung“. Hier wird gemeinsam gebetet, die Thora gelernt und besprochen.

 

Der Kantor der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, Arie Mozes (siehe Foto), führt durch die Synagoge.

 

Jüdische Feste werden u.a. vorgestellt und Fragen zur Situation der Gemeinde beantwortet. Eine kurze Einführung in den Schabbatgottesdienst wird gegeben.
Die Teilnehmer/innen sind nach dem Gottesdienst herzlich zum geselligen Beisammensein mit einem kleinen Imbiss während des Kiddusch eingeladen.

 

Leitung: Pfarrerin Christel Schürmann
Max. 30 Personen – für alle Interessierte offen.

Anmeldung über: Ev. Bildungswerk:
bildungswerk@ekkdo.de  bzw. Tel.: 0231-8494-401

 

Bitte bringen Sie einen Personalausweis mit, da alle Besucher der Jüdischen Gemeinde aus Sicherheitsgründen registriert werden und wenn vorhanden, bei männlichen Besuchern, eine Kopfbedeckung.

 

In Kooperation: Ev. Bildungswerk Dortmund, Ev. Stadtkirche St. Petri

22.09.2019
"Rund um die Villa"
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 14:00 Uhr | Gebühr: 5€
Anmeldung nicht erforderlich

Treff- und Endpunkt jeweils am Geschichtsort Villa ten Hompel, Dauer ca. 1,5 Stunden

Stadtteilführung "Rund um die Villa"

Der historische Spaziergang mit dem Historiker Timm C. Richter führt durch das Erpho- und Mauritzviertel.

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Neben der Villa ten Hompel, dem Dienstsitz des Befehlshabers der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI, befanden sich dort noch außergewöhnlich viele weitere Dienststellen von Partei und Staat in den Jahren 1933 bis 1945. Auch Orte der Verfolgung lassen sich finden, wie etwa die Leitstelle der Gestapo oder der Getrudenhof, Sammelstelle der münsterländischen Juden vor ihrer Deportation. Im Rahmen dieses Rundganges werden an diesen Orten nach Spuren von Nationalsozialistischer Herrschaft, Verfolgung und Krieg gesucht und gezeigt, dass viele dieser Orte nicht nur räumlich eine Nähe zur Villa ten Hompel hatten.

24.09.2019
Kampf um gleiches Recht!
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv
Märkische Str. 14, 44135 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

Aus Anlass: „170 Jahre Revolution 1848/1849"

Kampf um gleiches Recht!
Gabriel Riesser (1806-1863) als Vorkämpfer für die Gleichberechtigung der deutschen Juden

Ein Vortrag von Dr. Uri R. Kaufmann (Essen)

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Gabriel Riesser wuchs in Hamburg auf und studierte als einer der ersten Juden Deutschlands überhaupt Rechte an der Universität Heidelberg. Wegen antijüdischer Vorbehalte an der Universität war ihm eine Karriere versperrt und so hoffte er auf eine Zulassung zum Anwalt in Hessen-Kassel. Er ließ sich deshalb in Bockenheim bei Frankfurt nieder. Ein evangelischer Theologieprofessor namens Paulus aus Heidelberg polemisierte 1831 gegen die Gleichberechtigung der Juden. Für ihn waren Christentum und Deutschtum untrennbar verbunden. Darauf erwiderte der junge Riesser scharf, was ihn  unter jüdischen Zeitgenossen in ganz Deutschland bekannt machte. Er wurde als Verfasser von Eingaben auf Gleichstellung tätig und 1848 in die Frankfurter Paulskirche-Versammlung gewählt. Für einige Monate wurde er sogar einer ihrer Vizepräsidenten. Im August 1848 setzte er sich in einer fulminanten Rede gegen den Württemberger Liberalen Moritz Mohl für die Emanzipation ein und die Mehrheit der Abgeordneten folgte Riesser. Viele Juden wie er erhofften von der demokratischen Bewegung ihre Gleichstellung. Nach dem Scheitern der Paulskirche war er als Notar in Hamburg tätig und galt als einer der großen Wortführer des deutschen Judentums.

Der Referent ist seit September 2011 Leiter der Alten Synagoge Essen. Geboren in der Schweiz, Historiker, Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem (B.A., M.A.) und Promotion in Zürich. Lehrtätigkeit für Jüdische Geschichte an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, 2000/20001 Konzeptentwickler für die Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin. Forschungen zur Sozialgeschichte der Juden in Mitteleuropa vom 18. bis 20. Jahrhundert.

Eine Kooperation von:  Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Auslandsgesellschaft.de e.V., VHS, Stadtarchiv, Historischer Verein

24.09.2019
Liebesweichen
ALTE SYNAGOGE
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen

Beginn: 19:30 Uhr
Tickets sind erhältlich im TicketCenter II. Hagen 2, 45127 Essen
Mo 10:00-16:00 Uhr | Di-Fr 10:00-18:00 Uhr | Sa 10:00-15:00 Uhr | So geschlossen

Liebesweichen

Gastkonzert/-Lesung von Theater und Philharmonie Essen TuP

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„Sie hat mich geheiratet, weil sie gern das Gruseln lernen wollte, und sie behauptet, dieser Wunsch sei ihr in ausreichendem Maße in Erfüllung gegangen. Meine Frau heißt Lotte Lenya.“

Kurt Weill, der Lotte Lenya gleich zweimal heiratete, ist der große Komponist zwischen Brecht und Broadway, Lotte Lenya die Frau, für die er seine Lieder schrieb und die ihnen Gesicht und Stimme verlieh. Lenya, 1898 in einfachen Verhältnissen in Wien geboren, und Weill, 1900 in Dessau als Sohn des aus dem badischen Kippenheim stammenden jüdischen Kantors Albert Weill zur Welt gekommen, begegneten sich 1924 und verliebten sich sofort ineinander. Es war der Beginn einer turbulenten Beziehung: Besessenheit, tiefe Freundschaft, Trennung, Heirat, Scheidung, Neuanfänge. Gezeigt werden die wichtigsten Stationen ihres Lebens: die rebellischen Anfänge in Berlin, das Zwischenspiel in Paris, die Flucht vor den Nazis in die USA und schließlich der krönende Erfolg in New York, wo Weill das Broadway-Musical entscheidend mitprägte.

Im Broadway–Stil hat er auch das jüdische Totengebet „Kaddisch“ komponiert.

Mit dabei sind die Mezzosopranistin Marie-Helen Joël (auch Rezitation), der Schauspieler Thomas Büchel und der Pianist Oliver Malitius.

25.09.2019
Mittwochsgespräch
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 19:00 Uhr

Nur eine „ganz kleine Clique“?

Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944

Dr. Linda von Keyserlingk-Rehbein (Dresden)

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Netzwerk 20. Juli

Der 20. Juli 1944 zählt zu den Schlüsselereignissen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das missglückte Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler und der anschließende Umsturzversuch sind zum Symbol des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus geworden. Von den Ereignissen völlig überrascht, hatte das NS-Regime in Bezug auf die Gruppe der Verschwörer sofort festgelegt, dass in der Öffentlichkeit nur von einer „ganz kleinen Clique“ die Rede sein dürfe – eine Formulierung, die mitunter noch heute das Bild des Widerstandskreises prägt.Die vorliegende Analyse zeigt erstmals, was die NS-Ermittler tatsächlich über das große und komplexe zivile und militärische Netzwerk vom 20. Juli 1944 wussten, das so unter-schiedliche gesellschaftliche Gruppen umfasste wie Offiziere, Verwaltungsbeamte, Diplomaten, Juristen, Industrielle, Theolo-gen, Gutsbesitzer, Gewerkschafter und Sozialdemokraten.

Dr. Linda von Keyserlingk-Rehbein ist Kuratorin am Militär-historischen Museum in Dresden sowie Leiterin der dortigen Dokumentensammlung, für die sie zahlreiche Nachlässe zum 20. Juli 1944 aus Privatbesitz gewinnen und der Forschung zugänglich machen konnte.Die Historikerin und Literaturwissenschaft-lerin publiziert zu den Themen Widerstand gegen den Nationalso-zialismus und Metho-den der Historischen Netzwerkanalyse.

In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Münster e.V., Gegen Vergessen – Für Demokratie Regionalgruppe Münsterland e.V., der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. und dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

25.09.2019
Yad Vashem-Lectures
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

16:00 - 17:30 Uhr

Yad Vashem Lecture

Die Reihe Yad Vashem Lectures wendet sich an Lehrende aller Schulformen und an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bildungseinrichtungen. In den Lectures werden innova-tive neue Unterrichtsmaterialien vorgestellt und in einem Praxisteil konkret ausprobiert, erprobt und hinterfragt. Weitere Informationen zu Anmeldung und Kosten unter 02 51/492-71 01.
 

Veranstaltet von Andreas Determann, Kim Keen, Bettina Röwe,Dr. Christoph Spieker in Kooperation mit Förderverein der Villa ten Hom-pel, der Bezirksregierung Münster, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.

Vorbereitung einer gemeinsamen Veranstaltung zum Internationalen Holocaust- Gedenktag am 27. Januar 2020

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Auch zum 27. Januar 2020 möchten wir den Schulen der Stadt Münster und anderen interessierten Schulen im Regierungsbezirk die Möglichkeit einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung auf dem Platz des Westfälischen Friedens bzw. einer Umsetzung vor Ort geben.

Alle Schulen sind eingeladen, sich mit kleinen und großen
Projekten an der Gedenkfeier unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Markus Lewe zu beteiligen. Im Fokus steht das Gedenken rund um die Niederlande anlässlich des 80. Jahrestages der Annektierung der Niederlande. Die WN unterstützen die gemeinsame Gedenkveranstaltung mit einer Print-Seite und einer Online-Darstellung zu den einzelnen Schulveranstaltungen, die von einem Redaktionsteam von Schülerinnen und Schülern erstellt wird.

Alle weiterführenden Schulen sind herzlich willkommen!

25.09.2019
Beit Olam oder der gute Ort
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

25. und 26. September 2019 jeweils 10.00 bis 15.00 Uhr

Nordfriedhof, Ulmenstr. 236 (gegenüber vom Großmarkt)

Beit Olam oder der gute Ort

Gartenarbeiten auf jüdischen Friedhof

 

Jüdische Friedhöfe sind für die Ewigkeit angelegt. Unsere Gesellschaft kümmert sich um die Gräber aus den frühen Jahren. Wir arbeiten mit Unterstützung der Friedhofsgärtner und laden ein, sich daran zu beteiligen. Bitte melden Sie sich zur Mitarbeit an und bringen Sie, falls vorhanden, Arbeitsgeräte sowie einen Imbiss für mittags mit.

26.09.2019
"Tischgespräche"
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt 10€
Einlass ab 18:30 Uhr

"Tischgespräche" – Hitlers Monologe über Gott und die Welt

Mit dem Darsteller Andreas Breiing

Wiederholung der Veranstaltung am 21. November 2019

 

Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP und Privatsekretär Hitlers, ließ zwischen Mitte 1941 und Anfang 1944 die Unterhaltungen bei Tisch in der „Wolfsschanze“ mitstenografieren. Die Notizen haben bei der Familie Bormann das Kriegsende überstanden und wurden später in zwei Bänden veröffentlicht.

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Besonderheit der Aufführung in der Villa ten Hompel ist der generationenübergreifende Dialog, der Mythen, Lügen, Legenden und Vorurteile zu demaskieren hilft. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Darsteller und einem Mitarbeiter der Villa ten Hompel.

Aufgrund nur begrenzt möglicher Teilnehmendenzahl wird vorab um eine Reservierung im Sekretariat der Villa ten Hompel unter 02 51/4 92-71 01 oder tenhomp@stadt-muenster.de gebeten.

26.09.2019
"Im Schatten von Auschwitz"
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

"Im Schatten von Auschwitz"

Ein Vortrag von Daniel Brewing


Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Der Zweite Weltkrieg in Europa begann. Obwohl dieser Krieg und die währenddessen begangenen Massenverbrechen seit Jahrzehnten Gegenstand von Forschung und politischer Diskussion sind, gibt es insbesondere im gesellschaftlichen Bewusstsein noch zahlreiche blinde Flecken. Wir nehmen dies zum Anlass, uns im September und Oktober 2019 einiger der weitgehend unbekannten Themen zu widmen.

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2078 Tage lang übte Deutschland im Zweiten Weltkrieg ein brutales Besatzungsregime über sein Nachbarland Polen aus. Neben drei Millionen polnischen Juden fielen dem deutschen Terror auch rund eine Million nicht-jüdischer Polen zum Opfer. Daniel Brewing rückt erstmals die Massaker an diesen in das Zentrum einer wissenschaftlichen Analyse.

Dr. Daniel Brewing war Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts Warschau, des United States Holocaust Memorial Museum und der Fondation pour la Mémoire de la Shoah. Seit 2015 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der RWTH Aachen.

29.09.2019
„Geschichte – Gewalt – Gewissen“
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Öffentliche Führungen

Am letzten Sonntag im Monat, jeweils 15 Uhr

Nächste Führungen am 27. Oktober 2019 | 24. November 2019

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen durch die Ausstellung. 

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Unsere Dauerausstellung „Geschichte – Gewalt – Gewissen“ erzählt in Anlehnung an die Hausgeschichte von den Verbrechen der Ordnungspolizei im Zweiten Weltkrieg und Versuchen der Aufarbeitung in der Nachkriegszeit: Thematisiert werden die enorme Dimension der Beteiligung der uniformierten Polizei am Zweiten Weltkrieg und an den Genoziden gegenüber Juden sowie Sinti und Roma, die öffentliche und personelle Entnazifizierung und Kontinuitäten nach 1945, die juristische Aufarbeitung des NS-Unrechts sowie der bürokratische Versuch einer „Wiedergutmachung“ der Bundesrepublik gegenüber ehemals Verfolgten.

Der Eintritt ist frei - Spenden erwünscht, Dauer ca. 1 Stunde.

30.09.2019
"Schulpartnerschaften Israel und Palästina – Nordrhein-Westfalen"
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und Bezirksregierung Düsseldorf

Workshop "Schulpartnerschaften Israel und Palästina – Nordrhein-Westfalen"

  • am 30.09.2019
  • von 10:00 - 16:30 Uhr
  • in der Jugendherberge Düsseldorf

Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort bis zum 20.09.2019 anmelden.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung Düsseldorf informieren über Schulpartnerschaften mit Israel und Palästina. Ausgewählte Schulen berichten aus der Praxis über erfolgreiche Schulprojekte.

Vorläufiges Programm

Hier geht es zur Online-Anmeldung

05.10.2019
„Denk mal!“
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 15:00 Uhr | Die Teilnahme ist kostenlos

„Denk mal!“ - Ein Altstadtrundgang zu Gedenkzeichen und Denkmälern

Mit Dr. Norbert Reichling

Treffpunkt: Jüdisches Museum Westfalen, Foyer.  wir bitten um Anmeldung unter 02362-45279.

Denkmäler versuchen „Zeichen zu setzen“ und sind damit Zeugnisse ihrer jeweiligen Entstehungsperiode. Manchmal werden sie auch abgerissen, umgebaut, verpflanzt. Welcher Geschichte(n) soll hier warum gedacht werden? Auf einem Rundgang durch die Dorstener Altstadt werden einige dieser Zeichen erkundet und diskutiert.


Norbert Reichling ist Erwachsenenbildner und ehrenamtlicher Leiter des Jüdischen Museums Westfalen.

06.10.2019
Offene Führung
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 14:30 Uhr

Eintritt und Führung: 5,00 €, ermäßigt 2,50 € pro Person

Offene Führung


Interessierten Besucherinnen und Besuchern bietet das Jüdische Museum Westfalen immer wieder offene Führungen an. An diesen Sonntagen kann man die Dauerausstellung „L` Chaim! Auf das Leben!“ im Rahmen einer Überblicksführung kennenlernen.

Sonntag, 15. September 2019, 14:30 Uhr
Sonntag, 6. Oktober 2019, 14:30 Uhr
Sonntag, 3. November 2019, 14:30 Uhr

06.10.2019
Öffentliche Führung in der Alten Synagoge
ALTE SYNAGOGE
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen

15:00 bis 16:30 Uhr
Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Tickets für die öffentliche Führung kosten pro Person 3 € bzw 2 € mit Ermäßigung

Öffentliche Führung in der Alten Synagoge - Haus jüdischer Kultur

5 Ausstellungsbereiche:

  • Quellen jüdischer Tradition
  • Jüdische Feste
  • Jüdischer "Way of Life"
  • Geschichte des Hause
  • Geschichte der jüdischen Gemeinde Essen

Weitere Termine: 6. Oktober 2019, 20. Oktober 2019, 3. November 2019, 17. November 2019, 1. Dezember 2019 und 15. Dezember 2019

08.10.2019
Yishai Sarid: Monster
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 18:00 Uhr

Yishai Sarid: Monster

Literaturkreis mit Carola Flörsheim und Jutta Müller-Trapet

 

Der Literaturkreis, geleitet von Carola Flörsheim und Jutta Müller-Trapet, spricht über den neuen Roman von Yishai Sarid, der auf eindrückliche Weise davon berichtet, wie Grausamkeiten uns auch dann in ihren Bann ziehen, wenn sie längst dem Reich der Erinnerung angehören. Er stellt die unantastbare Frage, worin die Verbindung zwischen Juden damals und Israelis heute besteht.

10.10.2019
“Ungleiche Geschwister einer Familie”
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenar­beit e.V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln
Roonstraße 50, 50674 Köln

Beginn: 19:30 Uhr | Eintritt: 3€

“Ungleiche Geschwister einer Familie”
Westjuden vs. Ostjuden in der deutschen Kultur seit 1914

Ein Vortrag von Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist, Priv.-Dozent Dr. L. Joseph Heid

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Seit den 1880er Jahren war Deutschland ein Anziehungspunkt für verfolgte Ostjuden, deren Existenz immer wieder durch politische, ökonomische oder soziale Krisen in ihren Heimatländern gefährdet war.

 

Ihre Anwesenheit führte zu einer Polarisierung der deutsch-jüdischen Gegensätze. Viele assimilierte Juden waren beunruhigt, ja verstört über die jiddische Kultur. Die folgenden innerjüdischen Auseinandersetzungen trugen Züge eines Machtkampfes, in welchem es nicht an Intrigen und persönlichen Eitelkeiten, an unnötigen Schärfen und überspitzten Ideologien mangelte.

 

Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Rahmen der Lehrhaus-Reihe.

11.10.2019
"To map the place with negatives."
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund

Beginn: 18:00 Uhr

"To map the place with negatives."

Margaret Bourke-Whites Fotografien aus dem Konzentrationslager Buchenwald

Vortrag von Maria Schindelegger


Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Der Zweite Weltkrieg in Europa begann. Obwohl dieser Krieg und die währenddessen begangenen Massenverbrechen seit Jahrzehnten Gegenstand von Forschung und politischer Diskussion sind, gibt es insbesondere im gesellschaftlichen Bewusstsein noch zahlreiche blinde Flecken. Wir nehmen dies zum Anlass, uns im September und Oktober 2019 einiger der weitgehend unbekannten Themen zu widmen.

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Margaret Bourke-White (1904-1971), erster weiblicher „staff photographer“ des populären Bildmagazins LIFE, erhielt im Frühjahr 1942 als erste Fotografin eine Akkreditierung als Kriegsberichterstatterin. Kurz vor Kriegsende kam sie nach Deutschland, um dort für die US Air Force Bombenschäden zu dokumentieren. Am 15. April erreichte sie das Konzentrationslager Buchenwald, wo zahlreiche Fotografien, die die katastrophalen Zustände im Lager zeigen, entstanden. Der Vortrag stellt die bekanntesten Bilder und Motive vor und setzt sie in Verbindung zur zeitgenössischen visuellen Kultur. Er untersucht, warum gerade diese Motive so häufig und erfolgreich reproduziert wurden und fragt, welche Bilder nicht oder erst später in die öffentliche Wahrnehmung gelangten.

Dr. Maria Schindelegger hat sich im Bereich Fotogeschichte mit der visuellen Repräsentation von Krieg und Gewalt sowie dem Themenkomplex Fotografie und Holocaust beschäftigt und wurde mit einer Arbeit über Margaret Bourke-Whites Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg promoviert. Sie arbeitet derzeit als Kunsthistorikerin bei der Stiftung DASMAXIMUM.

12.10.2019
„Mit Makkaroni und Geistesspeise“ - Heinrich Heine, die Musik und die Salons
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Heinrich-Heine-Institut
Bilkerstr. 12-14, 40213 Düsseldorf

Beginn: jeweils 11.00 Uhr
Eintritt 19,50 € und erm. 16,50 € inkl. großem Frühstücksbüffet und Getränken

12. und 13. Oktober 2019

„Mit Makkaroni und Geistesspeise“ - Heinrich Heine, die Musik und die Salons

Sektfrühstück mit literarisch-musikalischem Programm

Dr. Karin Füllner, Heinrich-Heine-Ges.
Dr. Hella Bartnig, Deutsche Oper am Rhein
Darya Sokolova, Flügel

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Amalie Beer, Mutter des später so berühmten Komponisten Giacomo Meyerbeer, führte ebenso wie die Familie Mendelssohn Bartholdy einen bedeutenden musikalischen Salon im Berlin der 1820er Jahre. Als Heine 1831 nach Paris übersiedelte, entwickelte sich ein intensiver Kontakt zu Giacomo Meyerbeer, auch Felix Mendelssohn sah der Autor in Paris wieder. Zum Sektfrühstück mit literarisch-musikalischem Programm folgen die Musik- und Literaturexpertinnen Dr. Hella Bartnig und Dr. Karin Füllner den faszinierenden Spuren des Judentums in der Musik der Heine-Zeit.


Anmeldung erforderlich: Tel. 0211-8995571 oder
karin.fuellner@heinrich-heine-gesellschaft.de

 

Gemeinsam mit Heine-Institut und Heine-Gesellschaft in der Reihe Text&Ton

17.10.2019
Beit Ha Knesset oder Haus der Versammlung
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Jüdische Gemeinde
Paul-Spiegel-Platz 1, 40476 Düsseldorf

Beginn: 17:30 Uhr

Beit Ha Knesset oder Haus der Versammlung

Synagogenführung und Besuch der Laubhütte

 

Neue Synagoge und Gemeindezentrum an der Zietenstraße in Derendorf wurden am 7.9.1958 feierlich eingeweiht, gebaut nach Plänen des Architekten Hermann Zvi Guttmann. Wir erfahren Wissenswertes über die jüdische Religion, die jüdische Gemeinde und ihre Synagoge sowie über jüdisches Leben in Düsseldorf. Wir beschließen unseren Besuch mit einem Gespräch in der Laubhütte, die im Hof der Gemeinde zu Sukkot, dem Laubhüttenfest, aufgebaut ist.

 

Bitte Personalausweis mitbringen  -  Anmeldung erforderlich

 

Gemeinsam mit Ev. Stadtakademie

27.10.2019
Liturgische Musik im Vergleich
ALTE SYNAGOGE
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen

17:00 bis 19:00 Uhr | Der Eintritt ist frei.

Liturgische Musik im Vergleich

Doppelkonzert

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1. Teil: Romanos Chor

Der Romanos Chor wurde 1961 im Umfeld des 1200 jährigen Stadtjubiläums gegründet und erinnert an den byzantinischen Dichter Romanos Melodos (ca. 485-555). Über Essen herrschte die Äbtissin Theophanu 1039-1058, die Enkelin der gleichnamigen Kaisergemahlin war und aus Byzanz stammte. Der nicht konfessionsgebundene Chor pflegt die russisch-orthodoxe Liturgie, die sich von der westeuropäischen Musiktradition deutlich unterscheidet. Sie steht für eine äußerst emotionale Musik.

Vertonungen liturgischer Texte die von Busse und Einkehr handeln werden vorgetragen. Dies knüpft von den musikalischen Motiven an die Hohen jüdischen Feiertage im Herbst an, Rosch haSchana war am 30.9./1.10. und Jom Kippur am 9./10. 2019. Werke bekannter russisch-orthodoxer Komponisten werden vorgestellt, zum Schluss aber auch die Hymne „Awinu, Malkenu“, „Unser Vater und König“ eine zentrale Stelle der Liturgie des Gerechtigkeits- und Versöhnungstages Jom Kippur in einer amerikanischen modernen Version.

Komponisten:
Pawel G. Tschesnokow (1877-1944)
Alexander A. Archangelski (1846-1924)
Iwan M. Smirnow (1879-1937)

Lisa Abuljak
Die aus Russland stammende Dirigentin leitet den Chor seit 1993. Frau Abuljak wurde am Staatlichen Konservatorium in Jekaterinburg als Dirigentin ausgebildet und unterrichtete an der Staatlichen Hochschule für Kultur in Moskau das Fach Dirigieren. 1991 übersiedelte sie nach Deutschland.


2. Teil: Altstadtkantorei Recklinghausen, Hertener Kantorei

Im Jahr 1990 wurde die Hertener Kantorei von Elke Cernysev gegründet. Hertener Kantorei und Altstadtkantorei Recklinghausen (Leitung: Elke Cernysev) haben ihre eigenen Programme in den jeweiligen Gemeinden, wirken aber bei größeren Projekten gerne zusammen.

Louis Lewandowski Psalmen 23, 37, 51, 65 100, 134
Felix Mendelssohn Bartholdy Psalm 100
Johannes Brahms Mottete op. 29 Nr. 2
Johann Sebastian Bach Motette BWV 243 Dona nobis pacem aus der h-moll Messe

Louis Lewandowski (1821-1894) hat die synagogale Musik in Deutschland, Osteuropa und Nordamerika geprägt. Seine Musik wurde in der Synagoge Essen von 1913 bis 1938 gepflegt. Das liberale Judentum befürwortete die Nutzung einer Orgel auch im jüdischen Gottesdienst zur Begleitung der Chorgesänge. In der Essener Synagoge befand sich eine romantisch gestimmte Walcker-Orgel mit 153 Registern und drei Manualen, die leider am 10. November 1938 abgebrochen und gestohlen wurde.

Felix Mendelsohn Bartholdy (1809-1847) verband romantische Klangsprache mit barocken Formelementen. Er trug massgeblich zur Wiederentdeckung des Werkes von Johann Sebastian Bach nach 1829 bei. Sein Großvater war der bekannte aufklärerische Philosoph Moses Mendelssohn. Es lassen sich viele Verbindungen zwischen dem Werk von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Mendelssohn Bartholdy, sowie Brahms herstellen.Zum Schluss des Konzertes sollen zwei Werke erklingen, die die europäische Musik besonders geprägt haben, die Motette „Ehre und Preis sei Gott“ und das „dona nobis pacem“ aus der h-Moll Messe.

Johannes Brahms (1833-1897) hatte sich intensiv mit der polyphonen Musik Bachs beschäftigt. Er verband barocke Fugentechnik mit dem Klangideal der Romantik. Psalmtext und Musik verschmelzen zu einer Einheit.

Elke Cernysev wuchs in Essen auf, studierte Evangelische Kirchenmusik und Gesang in Köln, seit 1990 ist sie Kantorin in Herten und Datteln, seit 2013 Kirchenmusikdirektorin und Kantorin der Kirchengemeinden Herten- Altstadt und Recklinghausen. Sie unterrichtet in C-Ausbildungskursen Orgel und Chorleitung. Konzerttätigkeit im In- und Ausland.

28.10.2019
Fachtag: Sowohl als auch
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenar­beit e.V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Haus der Kirche
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Beginn: 10:00 bis 17:00 Uhr | Eintritt frei

Fachtag: Sowohl als auch
Neue Methoden für die antisemitismus- und rassismuskritische Bildung

Anmeldung: bis zum 21.10.2019 unter info@bildungsbausteine.de

Flyer mit weiteren Informationen zum Programm

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Der Fachtag

Wie verschiedene Studien der vergangenen Jahre belegen, sind antisemitische und rassistische Einstellungen nach wie vor weit verbreitet; sie finden sich in allen gesellschaftlichen Milieus. Die Zahl antisemitischer Straftaten ist in Nordrhein-Westfalen sowie bundesweit 2018 erneut gestiegen, und auch die Zahl rassistischer Übergriffe bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Um der Verbreitung entsprechender Weltbilder entgegen zu wirken, bedarf es einer langfristigen und präventiv wirksamen Auseinandersetzung mit den beiden Phänomenen im Bildungsbereich sowie in anderen gesellschaftlichen Kontexten.

Der Berliner Verein BildungsBausteine und die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit haben von 2015 bis 2019 in zwei Bundesmodellprojekten neue Methoden für die Bildungsarbeit zu Antisemitismus sowie zu Verknüpfungen von Antisemitismus und Rassismus entwickelt. Die Methoden wurden an verschiedenen Schulen in Nordrhein-Westfalen erprobt und werden nun anderen Fachkräften der schulischen und außerschulischen Bildung zur Verfügung gestellt. Auf dem Fachtag möchten wir ausgewählte Methoden präsentieren und mit anderen Akteur*innen der antisemitismus- und rassismuskritischen Bildungsarbeit über aktuelle An- und Herausforderungen auf diesem Feld diskutieren. Zum Abschluss präsentiert der bekannte Kabarettist Fatih Çevikkollu Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm.

Die Workshops

In drei parallelen Workshops stellen Referent*innen beider Vereine gemeinsam Methoden zu folgenden Themen vor:

A) Arbeit mit Bildern – Dekonstruktion oder Reproduktion?

B) Sekundärer Antisemitismus und unter schiedliche Erinnerungskulturen

C) Antisemitismus und Rassismus im Kontext des Nahostkonflikts

28.10.2019
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte
Mühlenstr. 29, 40213 Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr

Im Niemandsland. Die Abschiebung der polnischen Juden aus Düsseldorf 1938

Laufzeit der Ausstellung 28.10.2019-15.3.2020

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Die brutale Abschiebung von mehr als 17.000 jüdischen Menschen an die deutsch-polnische Grenze am 28. und 29. Oktober 1938 betraf polnische oder polnischstämmige Familien aus dem ganzen Reich. Die meisten davon lebten seit Jahrzehnten in Deutschland, waren integriert und sprachen Deutsch. Durch einen diplomatischen Konflikt zwischen der NS-Regierung und dem polnischen Staat wurden sie über Nacht aus ihrem Lebensalltag gerissen und ins Grenzland zu Polen deportiert. Die Polen ließen sie nur zögerlich ins Landesinnere. Unter den Abgeschobenen waren 442 Frauen, Männer und Kinder aus Düsseldorf. Die Ausstellung beleuchtet deren kulturellen und biografischen Hintergrund, die Verschleppung durch die Polizei, aber auch das Leben im „Niemandsland“ und die weiteren Lebenswege. Die meisten der aus Düsseldorf deportierten Menschen überlebten die Shoah nicht. Die Abschiebung führte wenige Tage später zu einem weiteren Verbrechen: die Pogromnacht.

 

Bernt Hahn, Schauspieler, liest aus den Erinnerungen des Düsseldorfer Rabbiners Dr. Max Eschelbacher, der die „Polenaktion“ detailliert geschildert hat.

 

Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte, Förderkreis MuG, Stiftung Gerhard Hauptmann Haus

30.10.2019
"Stadt ohne Seele" Wien 1938
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50, 44147 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

"Stadt ohne Seele" Wien 1938

Lesung mit Manfred Flügge

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Zeitroman und Schicksalspanorama: Der „Anschluss“ Österreichs durch die Nazis im März 1938 und ihr Einmarsch in Wien waren ein traumatischer Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Anschaulich und detailreich erzählt Manfred Flügge vom tragischen Irrtum Kurt Schuschniggs und dem Versagen der Weltöffentlichkeit. In einem Wechsel von historischer Darstellung und beispielhaften Lebenserzählungen von Akteuren und Opfern, unter ihnen Sigmund Freud, Egon Friedell, Robert Musil, Franz Werfel und vielen anderen, entsteht ein Zeitroman, der zum vielfältigen Schicksalspanorama wird.

 

Manfred Flügge, geb. 1946, studierte Romanistik und Geschichte in Münster und Lille. Von 1976 bis 1988 war er Dozent an der Freien Universität Berlin. Heute lebt er als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Autor der Spiegel-Bestseller "Die vier Leben der Marta Feuchtwanger" und "Das Jahrhundert der Manns".  Sein Buch erschien Mitte Februar 2018 .

 

Eine Kooperation von Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Auslandsgesellschaft.de e.V., VHS Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

30.10.2019
Familiengeschichte(n)
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 19:30 Uhr

Familiengeschichte(n): Gespräch mit Patricia van den Brink

Moderation: Dr. Cordula Lissner (Leverkusen)

Gerda Engel und Harry Birnbaum heiraten 1947 in London. Beide stammen aus Emigrantenfamilien, und beide haben im Zweiten Weltkrieg zum Kampf Großbritanniens gegen Nazi-Deutschland beigetragen. Viele Jahre später entscheidet sich ihre Tochter Patricia, ins Ruhrgebiet zu ziehen. Im Gespräch mit Cordula Lissner erzählt Patricia van den Brink von ihrer deutschpolnisch-britischen Familie.

Das Museum begründet mit diesem Gesprächsabend eine neue Reihe „Familiengeschichte(n)“.

30.10.2019
A Generation after Ordinary Men
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Veranstaltungsort:
estsaal im Historischen Rathaus der Stadt Münster am Prinzipalmarkt

Beginn: 19:00 Uhr

A Generation after Ordinary Men: Probing Perpetration and Holocaust in the 21st Century

25 years Ordinary Men
75. Geburtstag Christopher R. Browning
20 Jahre Geschichtsort Villa ten Hompel


Prof. Dr. Christopher R. Browning (Chapel Hill)

Im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung auch anlässlich des 75. Geburtstages Christopher R. Brownings wird dessen Wissenschaftsleistung geehrt werden und Christopher R. Browning selbst wird eine Bestandsaufnahme vornehmen und wissenschaftlich-didaktische Perspektiven gut 25 Jahre nach seiner wegweisenden Publikation „Ganz normale Männer. Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die ‚Endlösung‘ in Polen“ eröffnen. Brownings Forschungen zur Täterforschung beeinflussten nicht unerheblich die Initiativen in Münster, die 1999 zur Gründung der Villa ten Hompel als Geschichtsort der Stadt Münster führten.

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Prof. Dr. Christopher R. Browning ist einer der weltweit führenden Holocaust-Forscher. Er lehrte Geschichte an der University of North Carolina in Chapel Hill. 2006 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Brownings zahlreiche wiss. Standardwerke analysieren die nationalsozialistische Entscheidungs- und Politikgestaltung in Bezug auf die Ursprünge der „Endlösung“, das Verhalten und die Motive verschiedener Angehöriger der mittleren und unte-ren Macht- und Entscheidungsebenen, die an der Umsetzung der antijüdischen Politik beteiligt waren, und die Verwendung von Überlebenszeugnissen zur Erforschung jüdischer Reaktionen und Überlebensstrategien.

Programm:

•Eröffnung: Stadträtin Cor-nelia Wilkens (Münster)
•Grußwort: Staatssekretär Klaus Kaiser (Düsseldorf)
•Laudatio auf Christopher R. Browning: Norbert Frei(Jena)
•Präsentation und Übergabe des internationalen Sammelbandes Beyond „Ordi-nary Men“ – Christopher R. Browning and Holocaust Historiography (Thomas Pegelow Kaplan, Chapel Hill)
•Festvortrag: Christopher R. Browning (Chapel Hill)
•Musik: Chor des Gymnasiums Paulinum Münster mit Liedern von Verfolgten des Nationalsozialismus

Die Sitzplatzkapazität ist beschränkt. Kopfhörer für Simultanübersetzung ins Deutsche werden zur Verfügung gestellt.

Am Stand des Buchladens „Rosta“ können Bücher des Autors und der internationale Sammelband erworben werden.

31.10.2019
BULAT BLUES
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Veranstaltungsort:
Jüdische Gemeinde
Paul-Spiegel-Platz 1, 40476 Düsseldorf

Beginn: 19:00 Uhr

BULAT BLUES. Poetische Begegnungen zwischen Moskau und Detroit in Berlin

Mit Daniel Kahn

 

Daniel Kahn wird für seine Mischung aus Klezmer, Punk, Folk und Singer-Songwriter gefeiert. Er präsentiert den Gitarrenbarden Bulat Okudzhava in neuen eigenen Nachdichtungen und mehrsprachiger Performance auf Englisch/Russisch/Jiddisch. Kahn wird vom virtuosen Moskauer Vanya Zhuk auf der Russischen 7-saitigen Gitarre begleitet. Ein Abend von poetischer Inspiration, der alle weltlichen, kulturellen und sprachlichen Grenzen überwindet.

 

Bitte Personalausweis mitbringen.

 

Gemeinsam mit Jüd. Gem. und Zentralrat der Juden

05.11.2019
„Erez – Erez – Erez“ - Israelische Volkstänze
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Jüdische Kultusgemeinde
Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

17.00 Uhr bis 19.15 Uhr

„Erez – Erez – Erez“. Israelische Volkstänze

Tanzworkshop mit Marina Evel (Dortmund)

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Israelische Volkstänze sind eine Synthese aus jüdischen und nichtjüdischen Volkstanzelementen. Nach der Gründung des israelischen Staates brachten die Zuwanderer Elemente aus ihren Emigrationsländern mit. So mischten sich slawische und sephardische sowie lokale und jüdische Elemente. Israelische Volkstänze sind eine gute Möglichkeit, lebendiges Judentum kennenzulernen. Sie lassen sich relativ schnell in kleinen und großen Gruppen erlernen.

 

Marina Evel leitet seit über 15 Jahren Tanzgruppen für Kinder und Erwachsene im Bereich des israelischen Volkstanzes in der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund. Sie wird in die Tänze einführen und sie mit den Teilnehmenden einüben.

 

Leitung: Ina Annette Bierbrodt, Schulreferentin
Max. 30 Personen – für alle Interessierte offen.
Anmeldung über: www.schulreferat.de (Startseite /Fortbildungen)

 

Bitte bringen Sie einen Personalausweis mit, da alle Besucher der Jüdischen Gemeinde aus Sicherheitsgründen registriert werden.

 

In Kooperation: Schulreferat des Ev. Kirchenkreises Dortmund, Volkshochschule

09.11.2019
Was sie vorher schrieben. Aus der Bibliothek ermordeter Autoren
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 17:45 Uhr

Was sie vorher schrieben. Aus der Bibliothek ermordeter Autoren

Lesung und Einführung mit Walter Schiffer M.A., M. Th. (Borken)

Wir gedenken Siegfried/Sami Lichtenstädters, 1865 in der Nähe Erlangens geboren. Er war Jurist, Oberregierungsrat der bayerischen Finanzverwaltung und Orientalist. 1932 wurde er 67 jährig nach „vorzüglicher Dienstleitung“ pensioniert. Im Juni 1942 erfolgte seine Deportation ins KZ Theresienstadt, dort wurde er am 6.12.1942 ermordet. Die politischen Verhältnisse, den um sich greifenden Antisemitismus begleitete Lichtenstädter satirisch in zahlreichen Publikationen; seine geschichtlichen Vorhersagen bezeichnete er als „Zukunftsgeschichtsschreibung“. Darüber hinaus gilt er heute als ein Vorkämpfer des Tier- und Naturschutzes. Nach einer Biografieskizze wird seine Schrift „Naturschutz und Judentum. Ein vernachlässigtes Kapitel jüdischer Sittenlehre“ (1932) vorgestellt.

09.11.2019
Gedenkstunde zu den Novemberpogromen 1938
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 17:00 Uhr | Treffpunkt: Museumsgarten

Gedenkstunde zu den Novemberpogromen 1938

In einer kurzen Zeremonie gedenken Dorstener Bürgerinnen und Bürger der inszenierten, aber massenhaften Gewalttaten gegen die deutschen Juden im November 1938.

 

In Zusammenarbeit mit der Stadt Dorsten

10.11.2019
Erinnern – Stille – Gebet – Musik
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Ev. Stadtkirche St. Petri
Westenhellweg, 44137 Dortmund

Beginn: 17:00 Uhr

Erinnern – Stille – Gebet – Musik

Ökumenisches Gedenken anlässlich des 81. Jahrestages des Novemberpogroms 1938

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Im Ökumenischen Gedenken erinnern wir auf einer persönlichen Ebene an den 9. November 1938 und seine Folgen.

 

In der Mitte der Kirche ist ein eindrucksvolles Gedenkbild gestaltet – mit Namen von Dortmunder/innen, die am 29. Juli 1942 von Dortmund ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurden. Von dort wurden viele in weitere Vernichtungslager transportiert u.a. nach Auschwitz, was den sicheren Tod bedeutete. Im Gedenken an sie können Kerzen angezündet werden. Wir folgen den Spuren, auf die uns die Biographie-Bruchstücke führen.

 

Unter Mitwirkung von Schüler/innen eines Religionskurses/ 9. Klasse des Phoenix-Gymnasiums Hörde, die Schicksale jüdischer Familien aus Dortmund vortragen werden.

Mit musikalischem Rahmenprogramm.

 

In Kooperation: Ev. Stadtkirche St. Petri und Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Dortmund

13.11.2019
Die Ideologie der Identitären Bewegung
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 19:30 Uhr

Die Ideologie der Identitären Bewegung – Ethnopluralismus, Rassismus, Antiuniversalismus

Vortrag von Stefan Vennmann (Dortmund)

Die „Identitäre Bewegung“ gilt als aktivistischer Arm der „Neuen Rechten“ in Europa. Ideologisch grenzt sie sich vom Nationalsozialismus und dessen Rassentheorie ab und bezieht sich stattdessen auf das Prinzip des Ethnopluralismus. Was kennzeichnet diese Weltanschauung, die auf Basis biologischer und kultureller Merkmale Menschengruppen in geografisch abgesteckte Räume einteilt? Was ist von der Selbstinszenierung als „0% rassistisch“ zu halten? Und wie steht es um die Breitenwirkung?

Stefan Vennmann ist Doktorand in Essen und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft der TU Dortmund.

16.11.2019
"Da Pacem"
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenar­beit e.V.
Richartzstr. 2-4
50667 Köln

Veranstaltungsort:
Groß St.Martin, 50667 Köln

Beginn: 20:00 Uhr | 10 € , ermäßigt 5,00 € Karten erhältlich an der Abendkasse

„Da Pacem“
Konzert zum Gedenken an den Novemberpogrom 1938

Das Konzert “Da Pacem” soll auch in diesem Jahr an die Pogromnacht vom 9. November 1938 erinnern und damit an den Beginn einer beispiellosen Vernichtungsaktion gegen die Juden in Deutschland und Europa. Der Titel des Konzerts “Gib Frieden” steht synonym für die Botschaft, das Geschehene nie zu vergessen und gleichzeitig – trotz immer wieder aufflammender antisemitischer Tendenzen – hoffnungsvoll nach vorne zu blicken.

Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. und dem Förderverein Romanische Kirchen.

Flyer zur Veranstaltung

16.11.2019
Stadtrundgang
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 15:00 Uhr | Die Teilnahme ist kostenlos.
Treffpunkt: Stadtinfo Dorsten, Recklinghäuser Straße 20, 46282 Dorsten.
Um Anmeldung unter 02362-308080 wird gebeten.

Die Geschichte von Judentum, Christentum und Islam in Dorsten

Stadtrundgang mit Barbara Seppi

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Dorsten blickt seit der Stadtgründung 1251 auf fast 800 Jahre wechselhafte Geschichte zurück. Auch die drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam in Dorsten haben in dieser Zeitspanne ihre Spuren hinterlassen und die Stadtentwicklung teilweise direkt beeinflusst.


Im Rahmen des „Kalender für Begegnungen“, einer Kooperation von der Stadt Dorsten mit einer Vielzahl von Institutionen und Vereinen, wird eine Stadtführung angeboten, die sich diesem Thema widmet.


In Zusammenarbeit mit der Stadtinfo Dorsten

19.11.2019
Die jüdische Frau in der Weimarer Republik
ALTE SYNAGOGE
Edmund-Körner-Platz 1
45127 Essen

Beginn: 19:00 Uhr

Die jüdische Frau in der Weimarer Republik

Vortrag von Prof. Dr. Miriam Rürup, Hamburg

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Jüdische Frauen hatten schon im Mittelalter eine selbständige Stellung als Geschäftsfrauen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert beteiligten sie sich an der entstehenden Frauenbewegung in Deutschland. Frau Rürup wird besonders die Situation jüdischer Frauen in der Weimarer Republik behandeln. Kam es zu Neuaufbrüchen? Wie wirkte sich das neue Frauenstimmrecht der Weimarer Reichsverfassung auf die jüdischen Gemeinden aus? Wie gestaltete sich das Verhältnis von Mann und Frau in den jüdischen Jugendbewegungen der 1920er Jahre? Welche spezifischen Probleme ging der Jüdische Frauenbund Deutschland an? Frau Rürup ist eine international renommierte Forscherin auf dem Gebiet der Geschlechtergeschichte.

 

Miriam Rürup hat die Leitung des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg im Jahr 2012 übernommen. Zuvor war sie von 2010 an als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Washington. Vor ihrem Wechsel in die USA war sie Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen bei Prof. Dr. Bernd Weisbrod. Ihre Forschungsinteressen umfassen die deutsch-jüdische Geschichte, Zeitgeschichte, Geschichte des Nationalsozialismus sowie der Gedenkpolitik, Geschlechtergeschichte sowie aus dem Umfeld ihrer Habilitation vor allem die Geschichte von Migration, Staatsbürgerschaft und Staatenlosigkeit.

 

Sie hat Geschichte, Soziologie und Europäische Ethnologie in Göttingen, Tel Aviv und Berlin studiert und wurde im Jahr 2006 an der TU Berlin promoviert. Diese Arbeit ist erschienen unter dem Titel Ehrensache: Jüdische Studentenverbindungen an deutschen Universitäten (1886-1937) in der Reihe des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Göttingen: Wallstein, 2008). Darüber hinaus ist sie Herausgeberin des Bandes zu Praktiken der Differenz: Diasporakulturen in der Zeitgeschichte (Göttingen: Wallstein, 2009) und Gewalt und Gesellschaft. Klassiker modernen Denkens neu gelesen (Göttingen: Wallstein, 2011). Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschriften „Aschkenas“ und WerkstattGeschichte sowie Fachredakteurin für Jüdische Geschichte beim Internet-Portal H-Soz-u-Kult. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie u.a. tätig in der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin, dem Simon Dubnow Institut in Leipzig und dem Franz Rosenzweig Center an der Hebräischen Universität in Jerusalem.

19.11.2019
Solidarisch mit den Juden - kritisch mit ihrer Kirche
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Reinoldinum
Schwananwall 34
44135 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

Elisabeth Schmitz: Solidarisch mit den Juden - kritisch mit ihrer Kirche

Ein Vortrag von Pfarrerin i. R. Sibylle Biermann-Rau (Tübingen)

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Elisabeth Schmitz (1893-1977) ist die lange unbekannt gebliebene Berliner Studienrätin, die im „Dritten Reich“ ihre Bekennende Kirche zur Solidarität mit den Juden aufrütteln wollte. Seit der Jahrtausendwende wird es öffentlich, dass sie nicht nur bedeutende Briefe an die  Kirchenmänner Barth und Gollwitzer geschrieben hat, sondern die Verfasserin der Denkschrift von 1935/36 „Zur Lage der deutschen Nichtarier“ ist. Diese gilt heute vielen als das bedeutendste Dokument des Protests auf evangelischer Seite gegen die Judenverfolgung im „Dritten Reich“. Auch ihre persönlichen Konsequenzen, Juden Asyl zu gewähren und nach der Reichspogromnacht den Schuldienst zu quittieren, sind außergewöhnlich.

 

Sibylle Biermann-Rau, porträtiert  das Leben und Wirken von Elisabeth Schmitz und stellt es in den historischen Zusammenhang. Auch fließen ihre Gespräche mit Pfarrerin i.R. Dietgard Meyer in die Darstellung mit ein. Als ehemalige Schülerin und spätere Freundin von Schmitz ist sie die Zeitzeugin.

 

Sibylle Biermann-Rau war jahrzehntelang als Gemeindepfarrerin und zuletzt als Referentin beim Dekan in Reutlingen/Württemberg tätig. Ihre Beschäftigung mit der Judenverfolgung im „Dritten Reich“ führte 2012 zu einer ersten Publikation „An Luthers Geburtstag brannten die Synagogen-eine Anfrage“. 2016 erschien die Biografie: „Elisabeth Schmitz –wie sich die Protestantin für Juden einsetzte, als ihre Kirche schwieg.“ Seitdem auch rege Vortragstätigkeit. Sibylle Biermann-Rau lebt seit neuestem im Ruhestand in Tübingen.

Eine  Kooperation von  Ev. Bildungswerk Dortmund, Ev. Stadtkirche St. Petri, Schulreferat des Ev. Kirchenkreises Dortmund, Auslandsgesellschaft.de e.V., Volkshochschule, Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

21.11.2019
Jüdisch sein im Revier
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 19:30 Uhr

Jüdisch sein im Revier

Vortrag mit Judith Neuwald-Tasbach (Gelsenkirchen)

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Mehr als 200.000 Jüdinnen und Juden leben in Deutschland. Doch wer kennt schon eine Jüdin oder einen Juden persönlich? Außerhalb von Nachrichten und Fernsehdokumentationen treten sie kaum in Erscheinung.
Daher ist das Kennenlernen so wichtig, denn „es ist der Weg, um Vorurteile abzubauen und dem Hass zu begegnen.“ (Rabbiner Dr. Henry Brandt).


Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Gelsenkirchen, berichtet über jüdisches Leben im Revier, vom Umgang mit dem alltäglichen Hass und ihrer Liebe zu Schalke 04.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Brückenschlag“


In Kooperation mit dem Lions Club Dorsten-Hanse

23.11.2019
Kochkurs: In der jüdischen Bäckerei
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Veranstaltungsort:
VHS-Bildungszentrum Maria Lindenhof
Im Werth 6, 46282 Dorsten

Beginn: 14:00 Uhr

Kochkurs: In der jüdischen Bäckerei

Kochkurs mit Shahar Viso

 

Genau das richtige Programm für einen Herbstnachmittag: Wir treffen uns, um typisch jüdische herzhafte und süße Backwaren zu backen und gemeinsam zu essen. Dabei entdecken wir die jüdische Kultur durch das Essen.

Anmeldung und weitere Informationen: 02362 951467 oder info@jmw-dorsten.de
Für Kinder und Erwachsene | Kostenbeitrag 15 € zzgl. Kosten für Lebensmittel und Getränke

25.11.2019
Exkursion: Die Neue Synagoge Gelsenkirchen
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

18:00 Uhr

Treffpunkt: Neue Synagoge, Georgstr. 2, 45879 Gelsenkirchen
(Die Fahrt dorthin erfolgt mit Privat-Pkws.)

Exkursion: Die Neue Synagoge Gelsenkirchen

Führung und Gespräch mit Judith Neuwald-Tasbach

Für diese Veranstaltung ist eine telefonische Anmeldung unter 02362-45279 erforderlich; die Teilnehmenden werden gebeten, einen Personalausweis mitzubringen.

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„Wer ein Haus baut, will bleiben, und wer bleiben will, erhofft sich Sicherheit.“ (Salomon Korn, Architekt des Jüdischen Gemeindezentrums Frankfurt/M.)


Die Neue Synagoge Gelsenkirchen wurde 2007 an der Stelle errichtet, an der bis zur Pogromnacht 1938 jüdische Menschen beteten. Heute ist sie zusammen mit dem Gemeindezentrum ein Haus des Gebetes und der Begegnung für ca. 500 jüdische Menschen aus Gelsenkirchen, Gladbeck und Bottrop.


Judith Neuwald-Tasbach berichtet bei der Führung über den jüdischen Gottesdienst und das vielfältige Gemeindeleben.


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Brückenschlag“


In Kooperation mit dem Lions Club Dorsten-Hanse

26.11.2019
Engel in Judentum, Christentum und Islam
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Abu-Bakr-Moschee
Carl-Holtschneider-Str. 8a, 44145 Dortmund

Beginn: 19:30 Uhr

Engel in Judentum, Christentum und Islam

Ein Trialog

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In allen drei Religionen spielen Engel eine Rolle. Engel bringen Botschaften Gottes zu den Menschen. Doch warum sendet Gott Boten? Welche Bedeutung und welche Aufgaben haben Engel noch? Worin besteht der Unterschied zwischen Engeln und Menschen? Haben Engel für heutige Menschen noch eine Relevanz? An diesem Abend werden uns drei Referierende aus drei Blickwinkeln -  jüdisch, christlich und muslimisch - diese Geschöpfe näher bringen.

Referierende:

  • Baruch Babaev, Rabbiner, Jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund
  • Naciye Kamcili-Yildiz, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Paderborn
  • Annette Back, Ev. Kirchengemeinde Wellinghofen sowie Beauftragte des Ev. Kirchenkreises Dortmund für jüdisch-christlichen Dialog, Dortmund

In Kooperation: Dortmunder Islamseminar

03.12.2019
Margot-Spielmann-Preis
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten

Beginn: 18:00 Uhr

Margot Spielmann-Preis.
Prämierung der ausgezeichneten Arbeiten

Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler aus den Oberstufen von Gymnasien und Gesamtschulen ihre Facharbeiten für den Margot Spielmann-Preis eingereicht. Eine erfahrene Jury aus Deutsch- und Geschichtslehrern und Historikern hat die Beiträge eingehend geprüft und die drei besten Einzelarbeiten zur Prämierung vorgeschlagen. Die Preisträger und -trägerinnen erhalten eine Urkunde und Bücher zur jüdischen
Geschichte und Kultur.

 

Zur Feierstunde im Jüdischen Museum Westfalen sind Sie herzlich eingeladen.

 

05.12.2019
Es Brennt – Mordechai Gebirtig, Vater des jiddischen Liedes
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv
Märkische Str. 14, 44135 Dortmund

Beginn: 19:00 Uhr

Es Brennt – Mordechai Gebirtig, Vater des jiddischen Liedes

Lesung und Musik mit Uwe von Seltmann (Krakau)

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Wenn die Geschichte anders verlaufen wäre und nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden wären, so der italienische Künstler Rudi Assuntino, wäre der jiddische Dichter Mordechai Gebirtig heute so populär wie die Gershwin-Brüder. Gebirtig, auch der „Vater des jiddischen Liedes“ genannt, wurde 1942 im Krakauer Ghetto von den Nationalsozialisten ermordet.

 

Rund 170 seiner Gedichte und Lieder haben die Schoah überlebt. Heute wie damals sind sie ein bedeutendes Zeugnis jüdisch-europäischer Kultur und werden weltweit von namhaften Künstlern gesungen und interpretiert. Gebirtigs bekanntestes Lied „S’brent“ (Es brennt) war während der NS-Zeit die inoffizielle Hymne jüdischer Widerstandskämpfer, heute wird es in Israel zu jedem Holocaust-Gedenktag angestimmt.

 

„Es brennt“ ist die erste deutschsprachige Biografie Mordechai Gebirtigs – eine Pionierarbeit und ein Buch gegen das Vergessen. Viele Lieder Gebirtigs werden hierfür das erste Mal ins Deutsche übertragen.

 

Aus Archiven in Europa, Israel und den USA hat Autor Uwe von Seltmann, der seit 2007 als freier Publizist und Dokumentarfilmer in Krakau lebt, zahlreiche neue Entdeckungen zu Leben und Werk des Krakauer Poeten zusammengetragen. Liedbeispiele, Fotos, Zeitdokumente und Faksimiles illustrieren dieses Buch und machen es für Einsteiger wie Kenner zu einer faszinierenden Reise ins Jiddischland.

 

In Kooperation:  Stadtarchiv, Historischer Verein

22.12.2019
Chanukkafest
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Phoenix-See/ Kulturinsel
Dortmund-Hörde

Beginn: 18:00 Uhr

Lichteranzünden zu Chanukka

Die Jüdische Kultusgemeinde lädt herzlich ein zu einem feierlichen Anzünden der Chanukka-Kerzen!

 

Am Phoenix-See, auf der Kulturinsel, mit schönen Ausblicken auf den nächtlichen See! Mit musikalischer Begleitung durch Kantor Baruch Chauskin, traditionellem Imbiss und Snacks, koscherem Kinderpunsch und Glühwein.

In Kooperation mit